
Editorials
Dieser Herold der Christlichen Wissenschaft enthält einen Aussatz über ein außergewöhnliches Buch — ein Buch, dessen ernstes Lesen Schmerzen gestillt, die Krankheitsgrundlagen vernichtet und zahllosen Tausenden großen Seelenfrieden gebracht hat. Im 10.
Das Wort „Mensch” wird in der Christlichen Wissenschaft im individuellen und im zusammenfassenden Sinne oder als Gattungsname gebraucht. Wenn im individuellen Sinne gebraucht, bezeichnet es einen einzelnen Menschen.
Das Selbst, das die Menschen gewöhnlich als ihr Selbst ansehen, und das sie zu erkennen glauben, ist in Wirklichkeit nicht erkennbar. Sie geben zu, daß sie nie ganz sicher sind, was es tun wird, wohin es gehen wird, was ihm geschehen wird.
Einem, der sich nicht gern mit Wörtern abgibt, sich nicht in sie vertieft, um ihre Ableitung und ihre oft überraschenden Bedeutungen kennen zu lernen, entgeht viel. Wer sich vollständige Wörterbücher und Bibelkonkordanzen zu vertrauten Gefährten macht, betritt ein neues und ergötzliches Land, das mit „einem Land” verglichen werden könnte, von dem es in der Bibel heißt, „da du Brot genug zu essen hast,.
Der Begriff Heiligtum war für die Kinder Israel ein mit den Händen gemachter Aufenthaltsort, wo G ott unter ihnen wohnte. Dennoch erkannten sie, daß nur entsprechend der Heiligkeit ihres eigenen Lebens und ihres Gehorsams gegen die göttlichen Gebote dieses Heiligtum vor Vernachlässigung oder Entweihung bewahrt und dadurch auch ihr Bewußtsein der schützenden Gegenwart G ottes erhalten bleiben würde.
Die meisten Menschen glauben, daß das Böse Macht habe. Wie das Böse Macht haben und G ott dennoch allmächtig sein kann, kann niemand erklären.
Vorhersehende Menschen denken immer mehr an jenen großen Tag, an dem der Höllenlärm des Kampfes gestillt ist, die Luftflotte Segen anstatt Bomben bringen und die Dämmerung internationalen gesunden Verstandes ihre willkommenen Strahlen auf eine vom Krieg zerrissene Menschheit werfen wird. Von der Öffentlichkeit und der Presse kommt die Aufforderung, daß wir jetzt schon ernst und andachtsvoll erwägen, was wir gern die Probleme der Nachkriegswelt nennen.
Nächst G ott gibt es nichts, worüber die Menschen mehr der Aufklärung bedürfen als der Mensch. Die Christliche Wissenschaft gibt diese Aufklärung.
Positiven und substantiellen Lohn verhieß Christus Jesus denen, die ihn verdienen. Seine Gleichnisse zeigen die Strafe für das Böse und die gewisse Belohnung der Gerechtigkeit.
In Zeiten, wo die ganze Welt voller Unruhe ist, wo unerfreuliche Veränderungen stattfinden und viele liebgewonnene Sitten und Gebräuche aufhören, mag der Geschichtsforscher sehnsüchtig zurückblicken und sich nach der Wiederkehr jener ereignislosen ruhigeren sogenannten „guten alten Zeit” sehnen. Das menschliche Gemüt hat einen angeborenen Abscheu vor Unruhe und Veränderung.