
Editorials
Die Christen werden dringend ermahnt, für die Aufrichtung des Weltfriedens zu beten, und sie tun gut daran, es zu tun; es kann jedoch mit vollem Recht gefragt werden: Wie können die Christen wirksam für den Weltfrieden beten, wenn sie nicht zuerst in ihrer eigenen Erfahrung Frieden bewiesen haben? Das Verständnis, daß G ott — die allumfassende göttliche L iebe — die Quelle des wahren inneren Friedens ist, ist der erste Schritt, der Menschheit die äußeren Kundwerdungen des Friedens und der Harmonie zu bringen. Wer die Allgegenwart der allumfassenden L iebe bewußt gewahr wird, kann sich unmöglich mit lieblosem und unschönem Hassen abgeben.
Weisen die großen Erklärungen im 91. Psalm auf etwas hin, worauf man sich in der Stunde der Not unbedingt verlassen kann? „Daß du nicht erschrecken müssest vor dem Grauen der Nacht, vor den Pfeilen, die des Tages fliegen”, erklärt der Psalmist.
Das Unbefriedigende und Unbeständige des menschlichen sogenannten Lebens und der menschlichen Erfahrung ist durch die Jahrhunderte hindurch das Thema der Dichter, der Weisen und Philosophen gewesen. Ein spanischer Dichter schrieb über das sterbliche Dasein: „Was ist Leben? Nur ein Irrsinn.
Christus Jesus stellte eine Norm für die Menschen auf. Während seiner ganzen Erfahrung auf Erden als des Menschen Sohn wurde diese Norm nie herabgesetzt.
Wenn die Menschen ihre Beziehung zu G ott verstehen lernen, wissen sie, daß alles, was wahr und daher von Wert ist, ewig erhalten wird. Diese Erhaltung ist nicht von Umständen oder von der Laune des Zufalls abhängig.
Die Christen im allgemeinen haben an die Vorteile des Gebets und der Besserung oder der Selbstzucht geglaubt. Eine allgemeine Wirkung der Christlichen Wissenschaft auf ihre Schüler ist darin zu sehen, daß sie beiden mehr Beachtung geschenkt haben.
Zweifellos sind viele Leser der Bibel durch die in folgendem Vers des 147. Psalms enthaltene Versicherung inspiriert und ermutigt worden: „Unser Herr ist groß und von großer Kraft; sein Verständnis ist unendlich” (engl.
Die Kinder Israel erhielten durch Mose’s Äußerungen viele Hinweise auf die gewisse Zugänglichkeit G ottes, des unendlich Guten, in menschlichen Angelegenheiten. In einer dieser Äußerungen, die wir im 5.
Als Martha vor der Auferweckung des Lazarus Jesus entgegenging, versicherte sie ihn ihres unbedingten Glaubens an ihn. Sie wußte, daß ihr Bruder nicht gestorben wäre, wenn er dort gewesen wäre, und sie zweifelte sogar jetzt nicht daran, daß alles, was er von G ott bittet, ihm gegeben wird.
Eine der Erklärungen des Wortes „Fälschung” in Websters Wörterbuch lautet: „Das, was etwas anderem in täuschender Absicht nachgemacht ist”; eine andere: „Das, was etwas anderes darstellt oder etwas anderem ähnlich ist”. Eine gefälschte Banknote z.