
Editorials
Beim Forschen in der Bibel ist es zuweilen von Nutzen, sich die Ableitung gewisser Wörter klar zu machen. Dies kann mit Hilfe von Bibelwörterbüchern und Bibelkunden geschehen, die in den meisten christlich-wissenschaftlichen Lesezimmern aufliegen.
Wie zur Zeit der Erzväter oder der Propheten Israels oder zur Zeit Christi Jesu ist es auch heute möglich, mit G ott zu wandeln,—wenn man weiß wie. Im 1.
Daß die Menschen anbeten, was sie für mächtig halten, sieht man an den vielen in der Geschichte aufgezeichneten Göttern, die verkündet und angebetet wurden. Weil die Menschen an Pestilenz und Krieg glaubten und sich davor fürchteten, wurde angenommen, daß es Götter gebe, die diese und andere Übel verhängten oder abwendeten.
Alle Sorgen der Menschheit können aus der Welt geschafft werden, wenn wahre Intelligenz unter Ausschluß ihrer Nachahmung bekundet wird. Mrs.
Mrs. Eddy unterschätzt die Notwendigkeit der Überwindung des Irrtums nicht.
Tägliches Wachstum in geistiger Herrschaft und Harmonie durch das Erlangen größerer Erkenntnis G ottes, des unendlich Guten, ist das einzige Wachstum, wofür ein Gesetz besteht. Für Zunahme an Mißklang, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Leid oder Irrtum jeder Art gibt es kein Gesetz.
Mrs. Eddy hat wiederholt erklärt, daß die Bibel ihr einziger Führer auf dem geraden und schmalen Wege zu ihrer Entdeckung der göttlichen Wissenschaft war.
Es ist nicht zu viel gesagt, wenn man behauptet, daß die meisten Menschen nicht glauben, daß G ott in inniger Beziehung zu ihnen steht. Das höchste Wesen ist für das materielle Auge nicht sichtbar; kein Wort von Ihm gelangt an das materielle Ohr—keiner der körperlichen Sinne weist unmittelbar auf G ottes Gegenwart hin.
Alle Menschen glauben die ganze Zeit an etwas. Sie glauben an das Gute oder an das Böse, an den G eist oder an die Materie, an die Li ebe oder an deren Gegenteil Haß, Eifersucht, Groll, Furcht.
Viele Leute sind geneigt, die Laufbahn Jesu eher als heilige Geschichte denn als Hinweis auf das beweisbare, heilende Prinzip, die göttliche Liebe, zu verehren, die heute jeder Christ uneingeschränkt anwenden und genießen sollte. Sie sind geneigt, Weihnachten eher als Gedenkzeit und durch äußerliche Festlichkeiten als dadurch zu feiern, daß sie durch reines Denken und bestimmtes Überwinden materieller Mißklänge auf beweisbare Art G ott verherrlichen und dem Beispiel Christi Jesu nacheisern.