
Editorials
Das von den Christlichen Wissenschaftern angewandte Verfahren geistigen Heilens ist etwas ganz anderes als das Anwenden geistig unerleuchteter menschlicher Intelligenz. Der christlich-wissenschaftlichen Ausübung liegt zwar Intelligenz zu Grunde; aber es ist göttliche Intelligenz, die Intelligenz des G emüts.
Werden wir versucht, an Mangel zu glauben, so sollten wir unverzüglich die Vollständigkeit der Offenbarung der Christlichen Wissenschaft und ihre beweisbare Erläuterung der Sendung des Meisters anerkennen. Auf Seite 221 in „The First Church of Christ, Scientist, and Miscellany” schreibt Mrs.
Auf Seite 457 in „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” schreibt Mrs. Eddy: „Die Demonstration des Wissenschafters beruht auf einem P rinzip; eine gegenteilige Regel darf und kann es nicht geben.
In dem Gleichnis von den zwei Häusern, das eine auf einen Felsen, das andere auf Sand gebaut, veranschaulichte Jesus die geistige Unveränderlichkeit und die materielle Veränderlichkeit. Metaphysisch versinnbildlicht der Fels die unveränderliche W ahrheit, Sand die wandelbaren Theorien über die Materie.
Eine Bedeutung des Wortes „Beziehung” ist „die Grundlage des geschäftlichen oder gesellschaftlichen Verkehrs” (Winston Simplified Dictionary). Umfassende Beobachtung weist darauf hin, daß die Christliche Wissenschaft in dem Maße gedeihen dürfte, wie die Christlichen Wissenschafter die in der christlich-wissenschaftlichen Bewegung vorkommenden verschiedenen Beziehungen würdigen und aufrecht erhalten.
Wünsche erweisen sich häufig als Keim der Handlungen; daher spielt die Beschaffenheit der Wünsche, die wir hegen, eine überaus wichtige Rolle in unserem täglichen Leben. Die Christliche Wissenschaft befähigt uns, Wünsche, die mit dem göttlichen P rinzip vereinbar sind, zu entwickeln und so unsere Handlungen im Entstehen zu gestalten.
Wenn man die Christliche Wissenschaft verstehen lernt, sieht man das, was als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bezeichnet wird, ganz anders an als vorher. Man pflegte z.
Vor fast 22 Jahren sah eine Christliche Wissenschafterin, als sie auf der Huntington Avenue gegenüber Der Mutterkirche auf den Straßenbahnwagen wartete, einen älteren Mann mit sehr schönem Gesicht und schneeweißem Haar die Kirchengebäude sinnend betrachten. Was ihr besonders auffiel, war, daß er die Gebäude oder eines davon nachdenklich, ja sogar mit Entzücken unverwandt ansah.
Die Christliche Wissenschaft ist allen Menschen zugänglich, und alle können sie verstehen lernen und anwenden. Ihre in der Bibel und in „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” von Mary Baker Eddy dargelegten Lehren kann jeder Schüler begreifen, wenn er sich unvoreingenommen aufrichtig und demütig darein vertieft.
Wer aufrichtig bestrebt ist, die Christliche Wissenschaft zu verstehen und anzuwenden, sollte bestimmt denken lernen. Dies gilt für alle, vom Anfänger bis zum weitest vorgeschrittenen Schüler; denn kein Christlicher Wissenschafter lernt in dieser Hinsicht aus.