
Editorials
Nicht selten hält der Christliche Wissenschafter inne und fragt sich, was das Wort „Gesinnungstreue” bedeute. Dies ist gut; denn klare Begriffe von Gesinnungszuständen sind in hohem Maße wünschenswert, da sie zur Bestimmung rechten Benehmens wertvoll sind.
Emerson schrieb einst: „Jedermann sieht sich vor, daß ihn sein Nächster nicht betrüge. Doch der Tag kommt, wo er anfängt, sich zu hüten, daß er seinen Nächsten nicht betrüge.
Der Schüler jeder der sogenannten Wissenschaften weiß, daß er zur Erreichung der Ergebnisse, die sie zum Ziele hat, ihre Regeln befolgen, ihren Weisungen unbedingt gehorchen muß. Andernfalls wird der Schüler nicht nur das erwünschte Ziel nicht erreichen, sondern er kann auch kaum erwarten, es zu erreichen.
Paulus sprach mit großer Weisheit, als er bei der Bestimmung der verschiedenen Teile der Rüstung des Christen sagte: „Vor allen Dingen .
Was ist das Wesen der Krankheit? Die Christliche Wissenschaft beantwortet die Frage. Auch Christus Jesus wußte die Antwort; daher konnte er alle Arten von Krankheit heilen.
Im gewöhnlichen Sprachgebrauch ist das Bejahende das, was bestätigend und aufbauend ist, das Verneinende das, was dem Bestätigenden oder Bejahenden entgegengesetzt oder widersprechend und daher niederreißend ist. In Anbetracht dieser Unterscheidung schreibt Mrs.
Die Christlichen Wissenschafter hören nie auf, für den Schutz, den die Christliche Wissenschaft ihnen gewährt, dankbar zu sein. Es mag wohl oft den Anschein haben, daß das Böse sehr überhandnehme, indem es sich in mancherlei Form geltend macht, und immer trachtet es, uns zu verleiten, zu glauben, daß es wirklich sei.
In der von Mrs. Eddy für die Einweihungsgottesdienste des ursprünglichen Gebäudes Der Mutter-Kirche verfaßten Einweihungspredigt lesen wir folgende begeisternden Worte (Pulpit and Preß, S.
Mrs. Eddy läßt die Christlichen Wissenschafter nicht im Zweifel über die Notwendigkeit der Bereitschaft metaphysischer Arbeiter, den Irrtumsansprüchen, die so beständig an sie herantreten, unverzüglich entgegenzutreten.
Welch ernstes Christenherz wird nicht schon bei der bloßen Erwähnung des Namens „Die Heilige Schrift” entzückt! Doch wer vor der großen Menge derer, die sie lieben und verehren, ist schon über das bloße Berühren der Tiefen ihrer Schätze an Rat und Bedeutung hinausgekommen? Selbst wenn man sich andächtig in den Inhalt ihrer Seiten vertieft, wieviel von ihrem unermeßlichen Reichtum des Guten bleibt einem immer noch ganz verborgen! Wie eifrig sich doch das Volk G ottes vor alters zu versammeln pflegte, als ihm die allererste Zusammenstellung der Schriften dargeboten wurde, um sich daraus vorlesen zu lassen! Jene Menschen waren überzeugt, daß eine solche Gewohnheit ihre Kenntnis des Gesetzes G ottes und die Art, es zu befolgen, erneuern werde! Mit was für einem Geiste des Gehorsams und der Ehrfurcht sie in diesen Schriften Unterweisung und Führung suchten! Wie gewiß sie die Erfüllung der darin enthaltenen Weissagungen erwarteten! Obgleich zur Zeit Jesu nur die Schriften vorhanden waren, deren Zusammenfassung wir jetzt das Alte Testament nennen, wie andächtig und mit welcher Hingebung er dennoch darüber nachgedacht haben mußte! Denn sah er nicht alle seine irdischen Erfahrungen darin vorgezeichnet? Und mußte er nicht darin das Wort G ottes finden, das ihn in seinem Gehorsam gegen G ottes Forderung führen sollte, die Forderung, daß er allen Menschen den Weg der Erlösung von allem Übel weisen—ja, vollständig beweisen—sollte? Daß dies buchstäblich wahr ist, wissen wir aus seinen eigenen Worten: „Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habet das ewige Leben darin; und sie ist’s, die von mir zeuget”. Jahrhundertelang hat die Welt in der Bibel nicht nur die von Jesus so hochgeschätzten Schriften des Alten Testaments sondern auch das Neue Testament gehabt, in welch letztem sowohl die ganze und vollkommene Erfüllung der auf unsern Herrn und Meister Christus Jesus gerichteten älteren Weissagungen als auch die Weissagungen für diese Zeit und für die ganze Zukunft berichtet sind.