
Editorials
Es ist das beständige Ziel des Christlichen Wissenschafters, den Menschen vollständig zu verstehen und die Kraft G ottes, jede menschliche Aufgabe zu lösen, ausdrücklicher zu beweisen. Er ist bestrebt, die anmaßenden Ansprüche des sogenannten fleischlichen Gemüts zu vermindern, ja, sie sogar auf nichts zurückzuführen, da er weiß, daß sie keinerlei Anspruch auf den geistigen Menschen haben.
Wer sein Denken dem Göttlichen anzupassen sucht, gewinnt mit der Zeit eine Seelenruhe und einen Gleichmut, der auf geistiger Wahrheit beruht. Die Christliche Wissenschaft lehrt, daß das göttliche G emüt, das G ott ist, beständig, ruhig, unveränderlich, ewig ist, und daß die Idee oder der Ausdruck des G emüts, der Mensch, ebenso ruhig und im Gleichgewicht ist.
In „The First Church of Christ, Scientist, and Miscellany” schreibt Mrs. Eddy (S.
„‚Schweig und verstumme!‘ unser Vater sitzt am Steuer”. Mit diesen am Kopfe der Schriftleitungsspalten des Christian Science Sentinels in zwei aufeinanderfolgenden Ausgaben (am 3.
Wie man sich vom Bösen in seinen mannigfaltigen Erscheinungsformen freimachen kann, ist eine Frage, mit der sich die Menschen zu allen Zeiten beschäftigt haben. Denn der Glaube an das Böse als eine Wirklichkeit ist die Grundlage alles Leids, das die Sterblichen so sehr zu bedrängen scheint.
Die Christliche Wissenschaft lehrt die unbedingte Wahrheit über G ott, das göttliche P rinzip. Daher kann man sich auf sie verlassen.
Die Christliche Wissenschaft lehrt einen das Denken zergliedern, indem sie sich des göttlichen G emüts als des sicheren Richtmaßes für den Wert oder die Wertlosigkeit der Gedanken, die wir beherbergen, bedient. Von den Sterblichen darf man wohl sagen, daß jeder in seiner eigenen Gedankenwelt lebt; und keine zwei Sterblichen denken genau dasselbe.
Mit außergewöhnlichem Einblick in die Angelegenheiten der ersten Nachfolger des Meisters bespricht Paulus in seinem Briefe an die Kirche in Galatien viele Fragen, die an sie wie an alle anderen Christen damals herantraten. Als Ermahnung zur Heiligkeit und Reinheit, zur brüderlichen Liebe und Selbstvergessenheit richtete er folgende Worte an sie: „Als wir denn nun Zeit haben, so lasset uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen”.
„Wendet euch zu mir, so werdet ihr selig, aller Welt Enden”. Diese Bibelstelle weist auf die Gewißheit allumfassender Erlösung durch ungeteilten Glauben an G ott, das allmächtige Gute, hin.
„Und Jesus ging hervor und sah das große Volk; und es jammerte ihn derselben, und er heilte ihre Kranken”. So berichtet Matthäus von dem Erbarmen, das den großen Meister beständig beseelte und ihn bewog, jene Heilungen zu vollbringen, die bewiesen, daß sein Wirken göttlich war.