
Editorials
Müde von den Sorgen der Welt, schwerbeladen mit ihren Lasten, werden die leidtragenden, sündigen, kranken Menschen, nachdem sie alle ihre sogenannten irdischen Hilfsquellen erschöpft haben, oft hilfesuchend zu G ott getrieben, ja, buchstäblich getrieben. Es ist mitleiderregend zu sehen, wie die Menschen durch den körperlichen Sinn häufig so bestrickt sind, daß sie den Reichtum geistiger Offenbarung anscheinend vergessen, der heutzutage allen zur Verfügung steht, die scharfsinnig genug sind, ihn zu erkennen.
Daß Christus Jesus nicht nur diejenigen heilte, die einzeln zu ihm kamen, sondern gelegentlich auch die Volksmenge, die, durch seinen wachsenden Ruhm als den des göttlichen Heilers angezogen, ihn drängte, wenn immer seine Anwesenheit bekannt wurde, ist in der Heiligen Schrift überzeugend dargelegt. Ein solcher Fall ist im Evangelium des Matthäus erzählt.
Auf Seite 55 in „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” schreibt Mrs. Eddy: „Die Zeit für das Wiedererscheinen des göttlichen Heilens erstreckt sich auf alle Zeiten; und wer immer sein irdisches All auf dem Altar der göttlichen Wissenschaft niederlegt, trinkt heute von dem Kelch Christi und wird mit dem Geist und der Kraft des christlichen Heilens angetan”.
Gesang als Ausdruck freudiger Verehrung G ottes und Seiner Herrlichkeit wurde vom jüdischen Volke frühzeitig als eine Anbetungsweise eingeführt. Unmittelbar nach ihrem siegreichen Durchzug durchs Rote Meer priesen Mose und die Kinder Israel den Herrn mit folgenden Worten: „Ich will dem Herrn singen, denn er hat eine herrliche Tat getan”.
Demut ist eine viel gepriesene Tugend, die die Menschen im großen ganzen, wenn sie wahre Christen sein wollten, für einen unentbehrlichen Teil ihres Wesens hielten. Dennoch herrschten so verschiedene Meinungen darüber, daß ihr Wert nicht immer klar erkannt und ihr bei der Charakterbildung nicht immer der ihr gebührende wichtige Platz eingeräumt wurde.
Das Sprichwort: Es ist „nie zu spät, sich zu bessern”, ist ein schlichtes, altes Sprichwort; aber die Welt bedarf immer noch seiner aufmunternden Stimme. Die Menschen werden immer noch von dem Gefühl der Entmutigung, manchmal fast der Verzweiflung, gequält, das sie als Folge scheinbar nutzlosen Bemühens oder anscheinend vereitelten Strebens allzuoft befällt.
Mrs. Eddy erklärt das Wort Wirklichkeit durch Ausdrücke der Vollkommenheit, wenn sie in „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” (S.
Meisterhaft verstand es Jesus, seine Lehre durch Gleichnisse zu erläutern. Da er mit einfachen Leuten, hauptsächlich bescheidenen Fischern, Ackerbauern und Hirten, zusammenlebte, entnahm er seine Bilder ihnen vertrauten Gegenständen und Umständen: dem Ackerfeld, den Herden, den Vögeln, dem Vieh.
Wir möchten alle Christlichen Wissenschafter darauf aufmerksam machen, daß es erwünscht ist, daß die von der christlich-wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft veröffentlichte Schrift „Fortdauer Der Mutter-Kirche” in größerem Maße, als es bisher geschehen ist, verbreitet werde. Der Zweck dieser Schrift ist, dabei behilflich zu sein, die gegenwärtig trügerisch und beharrlich ausgestreuten angreifenden und irreführenden Behauptungen und Unterstellungen, die es darauf absehen, Mrs.
Gegenwärtig liegt die offensichtliche Notwendigkeit vor, daß alle Christlichen Wissenschafter sich hüten, jeder irrigen Werbetätigkeit, die sich in aufdringlicher Weise Beachtung verschafft, Zustimmung oder Glauben zu schenken. In der Absicht zu täuschen, werden den Christlichen Wissenschaftern, besonders denen, deren Name und Wohnungsangabe im Christian Science Journal stehen, immer wieder Drucksachen zugesandt.