
Editorials
Welch ernstes Christenherz wird nicht schon bei der bloßen Erwähnung des Namens „Die Heilige Schrift” entzückt! Doch wer vor der großen Menge derer, die sie lieben und verehren, ist schon über das bloße Berühren der Tiefen ihrer Schätze an Rat und Bedeutung hinausgekommen? Selbst wenn man sich andächtig in den Inhalt ihrer Seiten vertieft, wieviel von ihrem unermeßlichen Reichtum des Guten bleibt einem immer noch ganz verborgen! Wie eifrig sich doch das Volk G ottes vor alters zu versammeln pflegte, als ihm die allererste Zusammenstellung der Schriften dargeboten wurde, um sich daraus vorlesen zu lassen! Jene Menschen waren überzeugt, daß eine solche Gewohnheit ihre Kenntnis des Gesetzes G ottes und die Art, es zu befolgen, erneuern werde! Mit was für einem Geiste des Gehorsams und der Ehrfurcht sie in diesen Schriften Unterweisung und Führung suchten! Wie gewiß sie die Erfüllung der darin enthaltenen Weissagungen erwarteten! Obgleich zur Zeit Jesu nur die Schriften vorhanden waren, deren Zusammenfassung wir jetzt das Alte Testament nennen, wie andächtig und mit welcher Hingebung er dennoch darüber nachgedacht haben mußte! Denn sah er nicht alle seine irdischen Erfahrungen darin vorgezeichnet? Und mußte er nicht darin das Wort G ottes finden, das ihn in seinem Gehorsam gegen G ottes Forderung führen sollte, die Forderung, daß er allen Menschen den Weg der Erlösung von allem Übel weisen—ja, vollständig beweisen—sollte? Daß dies buchstäblich wahr ist, wissen wir aus seinen eigenen Worten: „Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habet das ewige Leben darin; und sie ist’s, die von mir zeuget”. Jahrhundertelang hat die Welt in der Bibel nicht nur die von Jesus so hochgeschätzten Schriften des Alten Testaments sondern auch das Neue Testament gehabt, in welch letztem sowohl die ganze und vollkommene Erfüllung der auf unsern Herrn und Meister Christus Jesus gerichteten älteren Weissagungen als auch die Weissagungen für diese Zeit und für die ganze Zukunft berichtet sind.
Nach dem denkwürdigen Gespräch Jesu mit der Samariterin am Jakobsbrunnen zu Sichar „ermahnten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iß!” Denn waren sie nicht „in die Stadt gegangen, daß sie Speise kauften”, während er sich, da er „müde war von der Reise, .
Auf Seite 269 in „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” macht Mrs. Eddy eine Erklärung, die die Grundlagen wissenschaftlicher Betätigung darlegt und deren Aufgaben in das Gebiet des Denkens erhebt.
Prinzip ist ein Ausdruck, der in der Christlichen Wissenschaft für G ott gebraucht wird. Manchmal erheben solche, die an seinen Gebrauch nicht gewöhnt sind, aus dem Grunde Einwendungen gegen ihn, weil er das Wesen der G ottheit zu schmälern scheine, d.
Auf Seite 385 des Lehrbuchs „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” beginnt Mrs. Eddy mit einer Erklärung, die den allgemeinen Glauben hinsichtlich des Zeugnisses des sogenannten körperlichen Sinnes vollständig widerlegt.
Es gibt wohl wenig Angelegenheiten von größerer Wichtigkeit für das Heil der Menschen als Gleichheit, und ein richtiges Verständnis von Gleichheit ist durchaus unerläßlich, wenn die Menschen die daraus hervorgehenden Segnungen gewinnen sollen. Während nun über Gleichheit viel geschrieben und gesprochen wird, wird sie im allgemeinen von einem mehr oder weniger irrigen Standpunkte aus behandelt.
Auf Seite 180 in „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” schreibt Mrs. Eddy, die Entdeckerin und Gründerin der Christlichen Wissenschaft: „In der Wissenschaft muß man das erneuernde Gesetz des L ebens verstehen lernen.
Jeder gewissenhafte Schüler der Christlichen Wissenschaft weiß, daß es nur einen Weg gibt, auf dem ein fortschrittliches Gottesverständnis erlangt werden kann, den Weg der Hingebung. Schon wenn man beginnt, sich mit der Lehre der Christlichen Wissenschaft zu befassen, kann man große geistige Erleuchtung empfangen,—groß, d.
Paulus, der Apostel der Heiden, war immer bestrebt, sowohl seine Zuhörer als auch die Leser seiner Briefe von dem tiefen Ernst des Zwecks zu überzeugen, den er damit verfolgte, daß er es unternahm, die Lehren seines Herrn und Meisters Jesus des Christus in die Herzen der Menschen zu pflanzen. So durchdrungen war er von dem Geiste des Christus, daß er zu allen Zeiten, gelegenen und ungelegenen, bestrebt war, die Botschaft vom ewigen Heil allen, die bereit waren, sie zu empfangen, zu bringen.
Seit Jahrhunderten predigen die Menschen, daß Gottvertrauen eine errettende Gnade sei. Sie haben erklärt, ein solches Vertrauen löse alle Fragen, entwirre alle Verwicklungen, behebe alle Schwierigkeiten und richte das Gute sowohl für den einzelnen als auch für die Gesamtheit auf.