
Editorials
Derjenige der eine Frage stellt, wie sie in Jeremia gefunden wird: „Warum währt doch mein Leiden so lange, und meine Wunden sind so gar böse, daß sie niemand heilen kann?“ muß sich nur die ruhige, dankbare Sicherheit vergegenwärtigen die Christus Jesus äußerte, als er, vor sich irgendeine Änderung zeigte in dem Fall den er vor sich hatte, sagte: „Vater, ich danke dir, daß du mich erhöret hast. Doch ich weiß, daß du mich allezeit hörest.
Es wird erzählt, daß Kaiser Konstantin, nach seiner Bekehrung zum Christentum, die Worte in hoc signo vinces , bei diesem Zeichen sieget ihr, zu seinem Motto gemacht hat. Das Zeichen von dem Konstantin sprach war das Kreuz, und ob er es verstanden hat oder nicht, Konstantin hatte die Autorität der Bibel auf seiner Seite als er dieses Motto wählte.
In einigen Beziehungen ist kein so großer Unterschied zwischen einem Zustand der Krieg genannt wird oder einem Zustand den man Frieden nennt, wie im allgemeinen angenommen wird. Unter allen Umständen muß Tätigkeit ausgedrückt sein.
Eines der ersten Dinge das jemand, wenn er weise ist, in der Christian Science lernt, ist daß er seine eigene Arbeit tun muß und daß niemand sie für ihn tun kann. Dann, wenn er das wirklich versteht, lernt er wie sie getan werden muß, nicht oberflächlich, sondern mit all der Kraft die in ihm ist.
Das göttliche P rinzip und seinen Ausdruck zu kennen ist wirkliches und beständiges Glück. Der wirkliche Mensch, der ganz als Idee oder Tätigkeit, welche das unendliche G emüt ausdrückt, lebt, erfreut sich dieses Verständnisses fortwährend.
Anatole France behauptet, in bezug auf das Thema des großen Krieges und seinen unmittelbaren Wirkungen, daß die Enttäuschung Europas, er hätte sagen können der Welt, das überwiegende Ergebnis sei. Gewiß noch nie folgten solch traurige Ergebnisse auf so große Erwartungen: das heißt, wenn die ganze Sache oberflächlich betrachtet wird.
Wenn der menschlich erfolgreiche Geschäftsmann sich überlegt warum er dankbar ist, muß er sorgfältig zwischen der wahren Substanz welche G eist ist und der Illusion der Materialität unterscheiden. Sich des Reichtums zu erfreuen, den man durch den herzlosen Vorgang des Gewinnens auf Kosten anderer oder durch unbarmherziges Monopolisieren erworben hat, ist nicht wirklich dem P rinzip dankbar sein.
Es ist unmöglich über irgend etwas zu lügen als über die Wahrheit. Sogar die phantastische Verzierung des menschlichen Daseins eines Märchens, ist von dem Anschein irgendeiner Tatsache abhängig.
Solche, die Heilung suchen durch die Christliche Wissenschaft, sind oft versucht zu viel zu fragen, wann die Hilfe erwartet werden könne und warum sie scheinbar noch nicht da sei. Über solches Fragen schreibt Mrs.
Als Mrs. Eddy auf Seite 468 von Wissenschaft und Gesundheit schrieb: „Alles ist unendliches G emüt und seine unendliche Offenbarwerdung, denn G ott ist Alles-in-allem,“ gab sie eine so bestimmte Erklärung, welche jedes Mißverständnis unmöglich machen sollte.