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Der Geist des Dienstes

Aus der November 1914-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Als Jesus zu seinen Jüngern sagte: „Ich aber bin unter euch wie ein Diener”, rügte er nicht nur ihren sterblichen Eifer hinsichtlich der Frage, „welcher unter ihnen sollte für den Größten gehalten werden”, sondern er wies auch deutlich auf das Zeichen hin, an dem die Menschheit die Gegenwart der Wahrheit allezeit erkennen würde. Der Wunsch, der Welt Dienste zu erweisen, ist allen Menschen gemein, doch verleiten die selbstsüchtigen Elemente des sterblichen Gemüts gar viele, ihren Mitmenschen gegenüber eine Herrscherstellung einzunehmen und sich „gnädige Herrn” nennen zu lassen.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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