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Aus der Mai 1918-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Ein Christlicher Wissenschafter fragte einst einen anderen Christlichen Wissenschafter: „Was soll ich in dieser Geschäftsangelegenheit tun, die sich so lange hinauszieht? Soll ich einfach fortfahren, in betreff derselben jeden Tag den richtigen Gedanken zu hegen, und mich damit zufrieden geben?“ Unter gewissen Umständen könnte diese Ausdrucksweise dahin verstanden werden, daß genannte Schwierigkeit von der Annahme herrührte, als ob das menschliche Gemüt imstande sei, einen „guten Gedanken“ zu erzeugen — als ob das Hegen desselben genüge, um Abhilfe zu schaffen oder Heilung zu bewirken. Dieser Fragesteller hatte jedoch schon öfters einen Lichtblick von der Allheit des göttlichen G emüts gehabt, und er erkannte daher das Unvermögen des menschlichen Gemüts, auf irgendeine Weise zu helfen, außer, zu Gunsten der W ahrheit zurückzutreten; und seine Frage ließ einen geheimen Irrtum erkennen.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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