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Die Machtlosigkeit der Versuchung

Aus der Juni 1919-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Matthäus erzählt im vierten Kapitel seines Evangeliums ein Begebnis, welches von besonderem Interesse für die Christlichen Wissenschafter ist. Indem er uns die Versuchung Jesu in der Wüste beschreibt, läßt er uns deutlich sehen, daß das Böse keine Macht hat, den Gottesmenschen zu betrügen oder zu beherrschen, auch weist er darauf hin, daß die Befreiung der Menschen unausbleiblich erfolgt, wenn sie sich weigern, in die Pläne des Bösen einzuwilligen, und wenn diese Weigerung auf geistiger Erkenntnis beruht.

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Die Mission des Herold

Jeder einzelne Herold enthält die gute Botschaft, dass der Mensch als die Widerspiegelung Gottes vollkommen ist und dass er in seinem wahren Wesen eine geistige Idee ist und nicht eine an einen bestimmten Ort gebundene sterbliche Persönlichkeit. Der Herold offenbart denen, die ihn lesen, ihre Fähigkeiten, ihre unbegrenzten Möglichkeiten sowie ihre Freiheit und ihren Adel als Kinder Gottes.

– Mildred W. Willenbrock, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Oktober 1963 

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