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[Urtext in deutscher Sprache]

Als ich mit 20 Jahren aus der christlich-wissenschaftlichen...

Aus der Dezember 1963-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Als ich mit 20 Jahren aus der christlich-wissenschaftlichen Sonntagsschule entlassen wurde, hätte ich meinen Lehrern mit folgenden Worten aus der Bibel danken können (Ps. 16:6): „Das Los ist mir gefallen aufs Liebliche; mir ist ein schön Erbteil geworden.“ Dieses „schöne Erbteil“ hat mich seitdem begleitet, denn ständig erlebe und fühle ich die Liebe Gottes, die uns durch die Christliche Wissenschaft [Christian Science] offenbart wird.

Ich bin sehr glücklich und dankbar, daß mein Mann und meine ganze Familie dieser Wissenschaft angehören. Wir haben viele schöne Beweise erleben dürfen; einer davon war, daß wir ein eigenes Heim fanden. Mein Mann und ich hatten schon vor unserer Heirat über den wahren Begriff von Heim gearbeitet. Irving C. Tomlinson schreibt in seinem Buch „Twelve Years with Mary Baker Eddy“ (Zwölf Jahre bei Mary Baker Eddy, S. 156): „Ich erinnere mich, daß Mrs. Eddy bei einer Gelegenheit zu den Mitgliedern ihres Haushalts sagte: ‚Das Heim ist kein Ort, sondern eine Macht.‘ “ Dieser Gedanke hat uns sehr geholfen. In ihrem Buch „Wissenschaft und Gesundheit“ schreibt Mrs. Eddy auf Seite 494: „Die göttliche Liebe hat immer jede menschliche Not gestillt und wird sie immer stillen.“ Diese Worte bewahrheiteten sich in unserer Erfahrung. Als durch die Geburt unseres zweiten Kindes die Wohnung, die wir bis dahin innehatten, nicht mehr angemessen war, mit anderen Worten, als eine „menschliche Not“ vorhanden war, stillte die göttliche Liebe sie in so wunderbarer Weise, daß wir nicht aufhören können, dankbar zu sein.

Auch für die körperlichen Heilungen, die unsere Kinder erlebt haben, können wir sehr dankbar sein. Eine davon möchte ich besonders erwähnen. Mein Mann, die beiden Kinder und ich besichtigten ein im Rohbau befindliches Haus. Ich hatte unsere jüngste Tochter, die damals eineinhalb Jahre alt war, an der Hand. Als ich sie einen Augenblick losließ, um mir etwas anzusehen, lief sie mir davon und fiel in den offenen Schacht der künftigen Kellertreppe, der etwa 2,5 m tief war. Ich hob das Kind auf, und wir erklärten sofort, daß es im göttlichen Gemüt keine Unfälle gibt.

Ich setzte mich dann mit ihr und ihrer vierjährigen Schwester in unseren Wagen, und wir sangen eins von Mrs. Eddys Kirchenliedern. Die Kleine wimmerte sehr, denn sie hatte eine große Beule an der Stirn. Auch die Große weinte, und als ich zu ihr sagen wollte: „Du mußt nicht weinen; sie ist ja in Gottes Arme gefallen“, kam mir sogleich der erleuchtende Gedanke: „Nein, sie ist überhaupt nicht gefallen. Sie ist niemals außerhalb der göttlichen Arme gewesen, denn sie ist eine geistige Idee, die immer eins ist mit Gott.“ Ich sagte das laut, und mit dem Augenblick waren wir alle drei ruhig. Wir waren im göttlichen Bewußtsein geborgen. Mein Mann, der seine geschäftliche Angelegenheit beendet hatte, fuhr uns dann nach Hause. Dort hielt die Kleine ihren Mittagsschlaf, und als sie aufwachte, war die Beule merklich zurückgegangen. Wir machten alle vier einen schönen Spaziergang, und nach kurzer Zeit war jeder Augenschein der Verletzung verschwunden.

Viel Freude und Segen habe ich durch Kirchenarbeit empfangen. Der Klassenunterricht hat mein Leben bereichert, und mit großen Erwartungen besuche ich jedes Jahr die Schülerversammlung. —

Ich möchte dem, was meine Frau gesagt hat, meinen Ausdruck der Dankbarkeit hinzufügen. Da ich von Kind an im Sinne der Christlichen Wissenschaft [Christian Science] erzogen worden bin, kann ich sie jetzt bei der Erziehung unserer Kinder anwenden, und das ist ein unschätzbares Geschenk. Für Mitgliedschaft in Der Mutterkirche und in einer Zweigkirche sowie für das Vorrecht, Klassenunterricht erhalten zu haben, bin ich sehr dankbar. —

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