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[Urtext in französischer Sprache]

Mein Herz strömt über von Dankbarkeit...

Aus der Dezember 1963-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Mein Herz strömt über von Dankbarkeit gegen Gott, der mich zweifellos auf diesen wunderbaren Weg des Lebens, die Christliche Wissenschaft [Christian Science], geführt hat. So weit ich zurückdenken kann, habe ich immer nach einer vernunftgemäßen Erklärung der Kundwerdung der göttlichen Liebe gesucht.

Ich war der Religion, in der ich erzogen worden war, treu, bis ich in das Alter kam, wo man Antworten auf die Fragen in bezug auf das Dasein und die Beziehung zwischen Gott und dem Menschen sucht und schließlich fordert. Mit der Hilfe von Sachkennern befaßte ich mich mit verschiedenen Punkten der Theologie, aber nichts vermochte mich zu befriedigen.

Danach las ich jahrelang Bücher über orientalische Philosophie und unterzog andere Religionen einer Prüfung, in der Hoffnung, dort zu finden, was ich in meiner eigenen Religion nicht finden konnte, bis ich mich schließlich eines Tages völlig zum Atheismus bekannte. Ich stand mutlos einer Welt gegenüber, die mir ungerecht, ja böse und vor allem unlogisch erschien. Mein Kopf war voll von allen möglichen Theorien über das Dasein, eine verwickelter als die andere.

Zu jener Zeit heiratete ich. Damals beschloß ich, daß mein Heim von einer frischen, ausgeglichenen und liebevollen Atmosphäre erfüllt sein sollte, einer Atmosphäre, in der Kinder in Reinheit aufgezogen werden konnten. Ich mußte jedoch noch nach wie vor das wahre Leben, das in Gott ist, verstehen lernen.

Bei der Geburt unseres ersten Kindes wurde ich so krank, daß ich eineinhalb Jahre lang fast ständig das Bett hüten mußte. Das hielt mich nicht davon ab, mich auf allerlei Weise für mein Heim und meine Familie nützlich zu machen, aber da ich manchmal sehr zu leiden hatte, fing ich an, eine Fremdsprache zu lernen, um meine Gedanken zu beschäftigen. Eine Bekannte kam zu mir ins Haus, um mir Unterricht zu erteilen, und, was das Wichtigste ist, sie brachte mir die Christliche Wissenschaft [Christian Science].

Ich erkannte sofort, wie schon viele andere vor mir, daß es sich hierbei um die große Philosophie, die liebevolle, folgerechte, praktische Religion handelte, nach der ich immer gesucht hatte. Eine Ausüberin kam mich besuchen. Sie erklärte mir die grundlegenden Lehrsätze dieser Wissenschaft und unterstützte mich voller Erbarmen, während ich meine ersten Schritte unternahm. Ich war absolut bereit, vorwärtszugehen, aber die Heilung kam langsam, denn ich war in hohem Maße von Furcht und allen möglichen falschen Annahmen bedrängt. Schließlich wurde ich jedoch wieder ganz gesund.

In dem Wunsch, meine neuerworbene Kenntnis vom Prinzip zu beweisen, ging ich gleichzeitig gegen alle meine schlechten Gewohnheiten vor: gegen das Rauchen, das Trinken und die weltliche Gesinnung. Ich wurde in meinem Freundeskreis sehr viel kritisiert, und ich verlor einen Freund nach dem anderen aus den Augen. Ich war unglücklich, aber ich fühlte sehr bald, ehe ich es wirklich verstand, was Mrs. Eddy meint, wenn sie sagt: „O lerne mit Gott verlieren, und du wirst das ewige Leben finden: Du gewinnst alles“ (Vermischte Schriften, S. 341).

Wenn ich an all die Jahre zurückdenke, in denen ich die Wissenschaft studiert habe, kann ich tatsächlich sagen, daß ich „das gute Teil erwählt“ habe, das „nicht von [mir] genommen werden“ soll (Luk. 10:42), auch wenn ich oft Geringschätzung, übermäßiger Neugierde und sogar Opposition begegnet bin.

Nach meiner Heilung hatte ich noch zwei Kinder. Es ist etwas Wundervolles, Kinder in dieser Religion zu erziehen. Unsere Kinder waren sehr selten krank und sind wunderbar beschützt worden. Keuchhusten und Masern, die beide von einem Arzt festgestellt wurden, den ich mit Rücksicht auf meinen Mann hinzugezogen hatte, wurden durch Gebet schnell geheilt.

Als Ergebnis hingebungsvoller Arbeit im Sinne der Christlichen Wissenschaft [Christian Science] öffnete sich ein Abszess am Hals unserer kleinen Tochter, als wir — ebenfalls mit Rücksicht auf meinen Mann — auf dem Wege zum Arzt waren. Der Arzt wies darauf hin, daß eine tiefe Narbe zurückbleiben würde, aber das war nicht der Fall.

Ich bin sehr dankbar, daß ich die Freude hatte, am Klassenunterricht teilzunehmen, der von Mrs. Eddy eingerichtet worden ist und der mir viele geistige Reichtümer brachte, unter anderem ein Gefühl der Sicherheit, das ich immer gesucht hatte.

Ich freue mich aufrichtig, Mitglied Der Mutterkirche und einer Zweigkirche zu sein, und ich danke Gott von ganzem Herzen für all die Segnungen, die mir schon zuteil geworden sind. —

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