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Durch mein Studium und die Anwendung...

Aus der Dezember 1963-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


Durch mein Studium und die Anwendung der Christlichen Wissenschaft [Christian Science] bin ich unendlich reich gesegnet worden, und ich sende daher dieses Zeugnis ein in der ehrlichen Hoffnung, daß es anderen helfen wird.

Im Jahre 1938 machte ich eine Wüstenerfahrung durch. Ich war einsam, ohne Beschäftigung und steckte tief in Schulden, deren Abzahlung mir unmöglich erschien. Manchmal war ich so mutlos, daß ich versucht war, meinem Leben ein Ende zu machen. In meiner größten Not wandte ich mich dann von ganzem Herzen an Gott und suchte Seine Leitung. Daraufhin wurde ich dazu geführt, eine Christliche Wissenschafterin um Hilfe zu bitten. Sie erkannte, daß ich mir wegen meiner finanziellen Verpflichtungen Sorgen machte. Anstatt Mitleid mit mir zu haben, erklärte sie mit Entschiedenheit: „Ihre größte Verpflichtung besteht Gott gegenüber.“

Diese Feststellung rüttelte mich auf. Obwohl ich fast keinen Pfennig besaß, ging ich mit neuer Hoffnung und leichteren Schritts nach Hause, und der Wunsch wurde in mir wach, ein von Gott inspirierter aktiver Christlicher Wissenschafter zu werden. Ich fing an zu Beginn eines jeden Tages sorgfältig die Bibellektion aus dem Vierteljahrsheft der Christlichen Wissenschaft zu studieren, regelmäßig eine Zweigkirche zu besuchen, dort mitzuarbeiten und sie so gut wie ich konnte finanziell zu unterstützen.

Als mein Bewußtsein mit neuen Offenbarungen der Güte und des Reichtums Gottes erfüllt war, wurden Annahmen von Mangel, Groll und falschem Stolz in meinem Denken ausgelöscht. Ich bemühte mich täglich, liebevoller, demütiger und dankbarer zu sein. Es wurde mir klar, daß die wahre Beschäftigung des Menschen eine Gabe Gottes ist, und anstatt an Einkommen in finanziellen Begriffen zu denken, begann ich es als das Gute anzusehen, das in mein Bewußtsein einströmte. Ich wußte, daß die wirkliche Arbeit des Menschen darin besteht, Gott widerzuspiegeln, Seine Liebe zu bekunden und Seinen Willen zu tun.

In diesem gehobeneren Bewußtseinszustand ging ich noch einmal zu einem leitenden Angestellten einer Gesellschaft, bei der ich früher gearbeitet hatte, und erkundigte mich nach einer Beschäftigung. Er stellte mich wieder ein. Es handelte sich keineswegs um eine leitende Stellung, aber es war eine ehrenwerte Tätigkeit, und ich nahm sie dankbar an. Ich konnte anfangen, meine Schulden abzuzahlen, und setzte dies fort, bis alles beglichen war.

Etwa zwei Jahre nachdem ich den Plan aufgenommen hatte, endgültig und hingebungsvoll die Christliche Wissenschaft [Christian Science] zu studieren und anzuwenden, wurde mir eine bessere Stellung in einer anderen Gesellschaft angeboten, und ich nahm sie an. Diese neue Arbeit war viel angenehmer, mein Einkommen verdoppelte sich fast, und ich war in der Lage, mehr Zeit darauf zu verwenden, anderen in der Wissenschaft zu helfen. Inzwischen war mir klargeworden, daß mein größter Wunsch darin bestand, meine ganze Zeit der Ausübung dieser Wissenschaft zu widmen.

Innerhalb von drei Jahren, nachdem ich die letzte Stellung angenommen hatte, trat ich als Feldgeistlicher in das Heer der Vereinigten Staaten ein. Als ich lernte Gottes Willen zu tun, lernte ich auch die Bedeutung dessen verstehen, was Mrs. Eddy meint, wenn sie sagt (The First Church of Christ, Scientist, and Miscellany, S. 232): „Der rechte Weg gewinnt das Wegrecht, nämlich der Weg der Wahrheit und Liebe, auf dem alle unsere Schulden bezahlt werden, die Menschheit gesegnet und Gott verherrlicht wird.“

Einige Monate nachdem ich in das Heer eingetreten war, wurde auch mein Bedürfnis nach einem Kameraden gestillt, indem ich mit einer hingebungsvollen Christlichen Wissenschafterin die Ehe einging.

Was die Ausüberin im Jahre 1938 zu mir sagte, gab meinem Leben eine ganz neue Richtung. Es ist daher nicht zu verwundern, daß ich stets für Mrs. Eddy und ihre große Entdeckung, die Christliche Wissenschaft [Christian Science], dankbar sein werde, sowie für die Erklärung der Wissenschafterin: „Ihre größte Verpflichtung besteht Gott gegenüber.“ —

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