Mary Baker Eddy schreibt (Vermischte Schriften, S. 82): „Gott ist das unsterbliche Gemüt, das unsterbliche Gute, in dem wir, wie die Heilige Schrift sagt, ,leben, weben und sind‘. Dies Gemüt nun ist dem Wachstum, Wandel oder Schwund nicht unterworfen, sondern es ist die göttliche Intelligenz oder das Prinzip allen wirklichen Seins, das den Menschen immerdar im rhythmischen Kreislauf sich entfaltender Seligkeit hält, als einen lebendigen Zeugen und als ewige Idee des unerschöpflichen Guten.“
Wenn wir uns — Rückschau haltend — bewußt werden, wie lange schon und wie oft unser Leben durch dieses unsterbliche Gute gesegnet worden ist, dann ist es bestimmt an der Zeit, es an dieser Stelle dankbar zu bezeugen.
Vor etwa fünfunddreißig Jahren lebte ich in einer Gegend, wo ein ständiger Föhn (Südwind) wehte. Da dieser Wind mir heftige Kopfschmerzen verursachte, litt ich beinahe dauernd. Ich nahm nie schmerzstillende Mittel dagegen ein, aber ich hatte dieses Übel als mein Schicksal akzeptiert. Eines Tages wurden dann die Schmerzen unerträglich. Zu diesem Zeitpunkt — Gott sei gedankt — erhielt ich den ersten christlich-wissenschaftlichen Beistand und wurde durch das Gebet einer Ausüberin der Christlichen Wissenschaft, die ich um Behandlung gebeten hatte, geheilt.