Vor Einem Jahr bekam Ben, der älteste von meinen zwei Kindern, große Atemnot. Er hatte die zwei Tage vorher grippeähnliche Symptome gehabt, und ich hatte für ihn gebetet. Er hatte auch Behandlung von einem Ausüber der Christlichen Wissenschaft erhalten. Ich machte es ihm so bequem wie möglich auf dem Sofa, damit er bei mir sein konnte, während ich für ihn betete. Er verlor bald seine Furcht vor der Atemnot und wurde ruhiger. Aber obendrein kamen periodische Anfälle, und obgleich er zuversichtlich Heilung erwartete, war ich doch sehr beunruhigt und voller Furcht.
Ich rief den Ausüber an und bat ihn, weiter zu beten. Darauf wurde ich zu einem Abschnitt in Wissenschaft und Gesundheit mit der Überschrift „Wissenschaftliche Geburtshilfe“ (siehe S. 463) geführt. Ich hatte eigentlich gedacht, daß ich diesen Absatz in- und auswendig kannte, und hatte keine Hoffnung, daß er mir noch etwas Neues klarmachen könnte.
Doch gehorsam las ich ihn. Dann kam ich zu dem Satz: „Wenn diese neue Geburt stattfindet, wird das christlich-wissenschaftliche Kind vom Geist geboren, von Gott geboren, und kann der Mutter kein Leiden mehr verursachen.“ Das half mir klarer zu denken, und ich erkannte, daß weder Ben noch mir irgend etwas Leiden verursachen konnte.