
Editorials
Christus Jesus sagte vom Himmel: „Er ist Gottes Thron“ (Matth. 5:32 — Menge-Bibel).
Der Ausdruck „göttliche Metaphysik“ wird mit Recht auf die Christliche Wissenschaft angewandt, und der Wert dieser Wissenschaft liegt in der praktischen Art und Weise, wie sie Krankheit und anderen menschlichen Disharmonien entgegentritt, nicht von einem physischen, sondern von einem metaphysischen Standpunkt aus — einem Standpunkt, der über das Physische hinausgeht. In der göttlichen Metaphysik wird der G eist als die wirkliche Substanz angesehen, und die Materie wird als eine falsche Auffassung von Substanz erkannt.
Die unendliche und immerwährende Liebe, die G ott zu jeder Seiner individuellen Ideen hat, sollte im Herzen eines jeden Menschen aufgewogen werden durch ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit für G ottes Güte. Sollten wir damit zufrieden sein, die Segnungen der ausströmenden Freigebigkeit G ottes einfach hinzunehmen? Obliegt uns nicht eine dementsprechende Verpflichtung, dankbar zu sein für diese Wohltaten? G ott bestimmt und verordnet für die ganze Schöpfung nur Harmonie.
Naturwissenschaft und Philosophie sind sich im allgemeinen theoretisch darüber einig, daß alle Wirkungen letzten Endes auf eine einzige, uranfängliche erste Ursache zurückzuführen sind; aber in bezug auf die Natur dieser Ursache besteht keine solche Einigkeit. Und doch hängt von dem Verständnis dieser Kernfrage das Verständnis des Universums und die Wohlfahrt der Menschheit ab.
Macht stellt das Vermögen der Intelligenz dar, zu handeln und eine Wirkung hervorzurufen, die ihr ähnlich ist. Intelligenz ist die uranfängliche Eigenschaft G ottes, des G emüts, das die L iebe ist.
Christus Jesus sandte zwei Gruppen von Jüngern aus, zwölf in einem Falle und siebzig in einem anderen, und er gab ihnen die Anweisung, das Evangelium zu predigen und die Kranken zu heilen. Beide Gruppen waren erfolgreich.
Theorien über die Entwicklung der verschiedenen Arten des materiellen Lebens von niederen zu höheren Erscheinungsformen werden auch weiterhin aufgestellt. Im allgemeinen haben diese Theorien wenig oder gar nichts mit dem Verständnis von G ott als dem Schöpfer zu tun, sondern sehen das Leben so an, als ginge es von einer winzig kleinen Form der Materie aus und entwickele sich dann in einer direkten materiellen Linie.
„Das Wesen des Christentums ist friedevoll und gesegnet“, schreibt Mrs. Eddy in „Wissenschaft und Gesundheit“ (S.
Gott ist das göttliche P rinzip — der Urquell, die Substanz, der Herrscher und das Gesetz — Seiner eigenen unendlichen Offenbarwerdung, des geistigen Universums, einschließlich des Menschen. In ihrem Buch „Wissenschaft und Gesundheit“ schreibt Mrs.
Die Welt schaut auf den Materialismus, um Lösungen für eben die Schwierigkeiten zu finden, die eigentlich erst durch den Materialismus hervorgerufen wurden. Doch kann der Materialismus diese Schwierigkeiten jemals lösen? Die Christliche Wissenschaft zeigt, daß er es nicht vermag, und die Geschichte bestätigt dies.