
Editorials
Ist das Gebet wirksam? Hat das, was wir uns von G ott und Seiner vollkommenen Schöpfung vergegenwärtigen, einen segensreichen Einfluß auf die Menschheit? Die Christliche Wissenschaft gibt auf beide Fragen eine bejahende Antwort. Auf Seite 210 ihres Buches „The First Church of Christ, Scientist, and Miscellany“ gibt Mrs.
Im allgemeinen menschlichen Sprachgebrauch wird die Fähigkeit zuweilen mit der Leistung verwechselt — die Macht, etwas zu vollbringen, mit der Ausführung des Vorhabens selbst. Tatsächlich ist die menschliche Fähigkeit lediglich eine Verheißung, die nur dann ihre Erfüllung findet, wenn sie praktisch angewandt wird.
Das menschliche Denken ist schon seit langem daran gewöhnt gewesen, sich mit Symbolen zu befassen, und hat eine große Fertigkeit erlangt, hinter ein besonderes Symbol zu schauen, um zu erkennen, was es darstellt. Mut wird durch den Löwen symbolisiert.
So hartnäckig ist der Glaube der Welt an das Böse, daß uns die Möglichkeit von Krankheit und Schaden ständig vor Augen gehalten wird. Man nimmt an, daß die Furcht vor dem Bösen, besonders vor Krankheit, der Unwissenheit vorzuziehen sei.
Die Christliche Wissenschaft erhöht die physische und mentale Ausdauer und Stärke derjenigen, die ihre Lehren gewissenhaft anwenden. Diese kräftigende Wirkung wird durch die Vergeistigung des Denkens erzielt, die sich als Reaktion des menschlichen Bewußtseins auf die Botschaft der Christus- W ahrheit in der Christlichen Wissenschaft zeigt.
Christus Jesus wies auf die Macht der Christlichkeit über das Böse hin, als er zu den triumphierenden Siebzig, die von einer Mission des Heilens, auf die er sie ausgesandt hatte, zurückkamen, sagte (Luk. 10:19): „Sehet, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch beschädigen.
Es ist möglich, in einem religiösen Sinne fromm und doch nicht geistig gesinnt zu sein; aber „geistig gesinnt“ zu sein ist die Forderung des Christentums und es sollte das Ziel aller Christen sein. Das große Hindernis, das der geistigen Gesinnung entgegensteht, ist die Neigung und vielleicht sogar die Willfährigkeit, bei der Betrachtung der Natur des G eistes auf halbem Wege stehen zu bleiben.
Das Bestreben, sich die Dinge G ottes zu eigen zu machen, muß unbeirrbar sein, um zum Erfolg führen zu können. Es kann nicht etwas Zufälliges oder Sprunghaftes sein.
In diesem Zeitalter wissenschaftlicher Entdeckungen sollte es nicht seltsam erscheinen, daß das Christentum als eine absolute Wissenschaft entdeckt und ausgeübt werden sollte. Jede Wissenschaft ist bestrebt, exaktes Wissen zu entdecken und zu erläutern und materielle Gesetze für verschiedene Zwecke nutzbar zu machen.
Die Christliche Wissenschaft enthüllt, daß G ott G eist ist, und der Mensch, Sein Ebenbild, ausschließlich geistig. Der Mensch ist die Widerspiegelung G ottes, und es gibt kein sterbliches oder fleischliches Element im Menschen.