
Editorials
Der fast allgemeine Brauch, den Menschen, die wir kennen lernen, die Hand zu reichen, ist ein Symbol der Freundschaft und des Wohlwollens. Auch reichen Menschen sich die Hand, um einen Vertrag zu bekräftigen oder ein Zerwürfnis beizulegen.
Johannes bezeichnet G ott als L iebe (1. Joh.
Reist mit leichtem Gepäck! Das ist ein guter Rat für jeden Reisenden. Es ist der bestmögliche Rat, den man dem frohen Reisenden geben kann, der auf der Fahrt nach dem Berge der Christlichen Wissenschaft ist, auf der Fahrt von den Sinnen zur S eele, hin zum Gelobten Land.
In ihrem Buch „Miscellaneous Writings“ (Vermischte Schriften, S. 330) sagt Mary Baker Eddy: „Es ist gut mit unsern vergangenen Stunden zu reden, zu hören, was sie uns zu sagen haben, und wie sie vielleicht von mehr geistigem Wachstum hätten berichten können.
Im täglichen Leben hört man häufig die Äußerung: „Es ist zu spät. “ Der Arzt, der einen schwer kranken Patienten besucht, oder der Geschäftsmann, der ein erfolgloses Unternehmen überdenkt, oder Ehepaare, die sich zur Scheidung entschlossen haben — sie alle hört man sagen: „Hier gibt's keine Hoffnung mehr; es ist zu spät“.
Eine Mission des Christus, wie ihn die Christliche Wissenschaft versteht, ist die, den Trauernden zu trösten. Die Christliche Wissenschaft zeigt, wie durch den Christus Kummer überwunden wird.
Manchmal glaubt jemand, es sei etwas gesagt oder getan worden, das ihm im Innersten wehe tat. Dann pflegt er zu sagen, daß ihm etwas sehr schmerzlich sei, oder daß er sich verletzt fühle.
Die Christliche Wissenschaft offenbart den Menschen als unkörperlich, doch niemals deutet sie an, daß er ohne Form sei. Im Gegenteil, sie bringt seine geistige Gestaltung ans Licht, nämlich die ewige Identität des Menschen, klar erkennbar und individuell, von dem einen Höchsten Wesen erschaffen und erhalten.
„ Das Geistige beherrscht das Zeitliche. “ Diese bedeutungsvollen Worte sind auf Seite 193 des Buches „The First Church of Christ, Scientist, and Miscellany“ von Mary Baker Eddy zu finden.
Die Umwandlung aller menschlichen Wesen in einen Zustand der Geistigkeit, ist unabweisbar, denn sie beruht auf G ottes Forderung der Vollkommenheit. Niemand, wie heruntergekommen durch Sünde und Selbstsucht er auch scheinen mag, kann sich dieser Forderung entziehen.