
Editorials
Da G ott allmächtig ist und der Mensch die Idee G ottes ist, ist der Mensch der Ausdruck der Allmacht. Jesus erklärte, als er von seinem Vater sprach: „Was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn”.
Ein denkwürdiger Tag begann an jenem Morgen, als Jesus am Brunnen Jakobs ausruhte. Der Brunnen ist heute noch dort, am Fuße des Berges an der Straße halbwegs zwischen Jerusalem und Nazareth.
Der Beweis der Fürsorge G ottes liegt nicht einfach darin, daß man sich menschlicher Behaglichkeit, leiblicher Gesundheit und des Wohlergehens erfreut, obgleich das sterbliche Gemüt gern haben möchte, daß wir es glauben. Mary Baker Eddy wirft überraschendes Licht auf einen der Beweise der Fürsorge G ottes, wenn sie schreibt (Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, S.
Die Christliche Wissenschaft hat der Menschheit das köstliche Geschenk des augenblicklich wirkenden Gebets, das Christus Jesus anwandte, wiedergebracht und hat gezeigt, daß es heute wie zu seiner Zeit in jeder Hinsicht unbegrenzt ist. Durch dieses Gebet wird Krankheit beständig geheilt und jede andere Art Not überwunden.
In der gegenwärtigen Zeit der Bedrängnis und der Zerstörung brauchen die Menschen allen Mut, den sie aufbringen können. Viele brauchen mehr als Mut.
In den in unseren Kirchen und Zeitschriften abgelegten Zeugnissen wird oft Dankbarkeit ausgedrückt für Mitgliedschaft in Der Ersten Kirche Christi, Wissenschafter, in Boston, Massachusetts, und ihren Zweigen. Und sehr viele Leute in der ganzen Welt wissen, wie aufrichtig solche Dankesäußerungen sein können—ja, wie unzulänglich sie oft denen scheinen, die sie darbieten.
Wer sich auf G ott verläßt in dem Vertrauen, daß die göttliche L iebe ihn erhalten und die göttliche Intelligenz ihn leiten wird, wird nicht mehr die Unzuverlässigkeit anderer oder der Welt, in der er lebt, fürchten oder in Frage stellen. Er fühlt sich nicht mehr in der Gewalt zufälliger Ereignisse und widriger Umstände.
Die Beschreibe! des Lebens Jesu zeugen für die Tatsache, daß Jesus betete, einmal sogar die ganze Nacht in Gemeinschaft mit dem Höchsten Wesen zubrachte. Diese Zeiten des Gebets waren keineswegs selbstisch; denn am Morgen begab er sich unter die Menschen, um die erbauende Kraft, die er in jenen bereichernden stillen Stunden gesammelt hatte, mit ihnen zu teilen.
„Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst. Der Vater aber, der in mir wohnt, der tut die Werke”, sagte Jesus.
Die Christlichen Wissenschafter erkennen, daß wahre Anbetung mit wahrer Wirksamkeit im Überwinden von Sünde, Krankheit und Tod verbündet ist, und daß die Grundlage beider die Erkenntnis der Allheit G ottes, des Guten, und der daraus folgenden Nichtsheit des Bösen ist. Wer diese Grundsätze der Christlichen Wissenschaft gründlich erwägt, nimmt sie in der Regel nicht nur deshalb sehr bald an, weil er sieht, daß sie mit der Bibel klar übereinstimmen, und weil sie ihn geistig befriedigen, sondern auch weil er sie beweisbar findet.