
Editorials
Mrs. Eddy erklärt in ihrem Hauptwerk, daß „die Bezeichnung Christliche Wissenschaft sich besonders auf die Wissenschaft in ihrer Anwendung auf die Menschheit bezieht” (Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, S.
Paulus ermahnte die Epheser, „mit aller Demut und Sanftmut, mit Geduld” würdig zu wandeln und sich unter einander in der Liebe zu vertragen. Und in den Sprüchen Salomos lesen wir, daß „Weisheit bei den Demütigen ist”.
Über die Frage, welcher von den erwählten Jüngern Christi Jesu für seine Lehre am empfänglichsten war, läßt sich streiten; soviel ist aber sicher, daß der geliebte Johannes einer der wenigen war, die dem großen Lehrer im Denken am nächsten standen. Für christliche Bibelforscher gehören daher die von diesem Jünger verfaßten Teile des Neuen Testaments zu den allerbesten Quellen für verbürgte Geschichte und zuverlässige Auslegung.
Auf Seite 120 in „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift” gibt Mrs. Eddy eine für die Menschen höchst wichtige Erklärung.
Wohl jedermann möchte intelligent sein und die Harmonie der Intelligenz jederzeit zum Ausdruck bringen; aber es ist nur zu offensichtlich, daß dies nicht immer bei den Menschen der Fall ist. Vom Standpunkte der Christlichen Wissenschaft aus betrachtet gehen Intelligenz und Harmonie Hand in Hand.
Die Naturlehre von heute zerlegt den Stoff in Raum und positive und negative elektrische Ladungen, die sie Protonen und Elektronen nennt. „Wenn wir allen leeren Raum im menschlichen Körper beseitigten und die Protonen und Elektronen des Körpers zu einer Masse zusammenzögen, würde der Mensch auf ein mit dem Vergrößerungsglase gerade noch erkennbares Fleckchen zusammenschrumpfen”, erklärt der berühmte Professor der Naturlehre A.
Die Christliche Wissenschaft offenbart G ott, das göttliche G emüt, als die immerwährende und einzige Quelle vollkommener Tätigkeit. Im Bereiche wahren Bewußtseins herrscht immer freiwillige, ungehinderte, fruchtbringende Tätigkeit.
Lang, jahrhundertelang hat es gedauert, bis die Menschen entdeckten, daß G ott die L iebe ist. Aber schließlich wurde die Entdeckung doch gemacht.
Edward S. Martin, berühmt wegen seines vernünftigen Urteils in vielen Fragen, beobachtet allgemein wichtige Ereignisse vom Standpunkte des Schriftleiters aus.
Christus Jesus hat nachdrücklicher als irgend jemand auf Erden das Sittengesetz aufrechterhalten, und zwar deshalb, weil er das geistige Gesetz besser verstand und dessen Kraft besser bewies als irgend jemand. Keinen Augenblick während seines Wirkens dachte Jesus, daß nicht alle Menschen dem Sittengesetz dauernd zu gehorchen hätten.