
Editorials
Wie sehr doch den Sterblichen Standhaftigkeit, Gleichmut, Gleichgewicht not tun, um inmitten von Ereignissen, die Völker und Menschen bestürmen, unbewegt zu bleiben! Schwierige Lagen werden zuweilen durch sterbliche Willenskraft und eine Art Tapferkeit, die vielleicht aus Stolz hervorgeht oder Furcht verdecken soll, zu meistern versucht. Der tapfere Paulus, der die Waffen des G eistes anwenden gelernt hatte, schrieb seinen Bekehrten: „Lasset euch nicht bald bewegen von eurem Sinn noch erschrecken, weder durch Geist noch durch Wort noch durch Brief”.
Das Verlangen, die Quelle jeder guten Gabe mit freundlichen Worten anzuerkennen, ist allen Menschenherzen gemein. Die bekannten Worte des Jakobus: „Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von obenherab, von dem Vater des Lichts, bei welchem ist keine Veränderung noch Wechsel des Lichts und der Finsternis”, haben eine tiefere Bedeutung, als gewöhnlich erkannt wird.
Auf Seite 124 in „Miscellaneous Wirtings” schreibt Mrs. Eddy: „Es ist gut, daß die Christliche Wissenschaft sich ausdrucksvollen Schweigens bedient, um über Seinen Ruhm nachzudenken”.
Wer sich in die Christliche Wissenschaft vertieft hat, wer ein Verständnis ihrer Lehren erlangt und diese Lehren durch das Heilen von Krankheit und Sünde einigermaßen bewiesen hat, ist über die rein übersinnliche Art des christlich-wissenschaftlichen Heilens nicht im Zweifel. Während zwar die meisten Menschen an die Wirksamkeit der Arzneimittel glaubten, ehe sie Christliche Wissenschafter wurden, wenden sie diese Heilmittel nicht mehr an, da sie durch Lebenserfahrung überzeugt sind, daß nichts dem von Christus Jesus und der ursprünglichen christlichen Kirche angewandten geistigen Heilverfahren gleichkommt.
Für die heutige Gesittung ist vielleicht nichts bezeichnender als die viel größere Aufmerksamkeit, die gesittete Leute der Körperpflege im allgemeinen schenken. Viele sehen die Beachtung der Gesundheitsregeln als die größte Notwendigkeit des Lebens an; infolgedessen ist ihre ganze Aufmerksamkeit auf das Körperliche und seine Zustände gerichtet, d.
Der Schüler der Christlichen Wissenschaft bewundert oft den Mut der Mrs. Eddy als Entdeckerin der Christlichen Wissenschaft und Gründerin der christlich-wissenschaftlichen Bewegung.
Auf Seite 335 des christlich-wissenschaftlichen Lehrbuchs, „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift”, erklärt unsere geliebte Führerin Mary Baker Eddy: „ G eist ist die einzige Substanz, der unsichtbare und unteilbare unendliche G ott”. Was für ein anspornender, stärkender Gedanke diese Unteilbarkeit des einen unendlichen G ottes ist, wie ihn unsere Führerin in den sieben sinnverwandten Ausdrücken für die Gottheit (siehe Wissenschaft und Gesundheit, S.
Nach althergebrachtem Brauch gilt der Platz zur rechten Hand einer Obrigkeit als Sinnbild der Bevorzugung. Wollte ein Herrscher im Altertum jemand eine besondere Ehre erweisen, so wies er ihm den Platz auf der rechten Seite seines Thrones an.
Gehorsam, dachte man gewöhnlich, beziehe sich lediglich auf das Handeln und nicht, wie die Christliche Wissenschaft es fordert, in erster Linie auf das innerste Denken. Auf Seite 118 in „Miscellaneous Writings” stellt Mrs.
Die Christliche Wissenschaft wirft das Licht der geistigen Wahrheit auf das wirkliche Wesen der Schöpfung und zeigt überzeugend, daß der wirkliche Mensch gegen alles Böse gefeit ist. Die Christliche Wissenschaft beginnt mit der Erkenntnis der äußerst wichtigen Tatsachen, daß G ott der eine und alleinige Schöpfer ist, und daß G ottes Schöpfung Ihm gleich, also geistig und vollkommen sein muß.