
Editorials
Das Christentum ist nicht etwas Unbestimmtes und Historisches, es ist keine Überlieferung aus der Vergangenheit. Die Bekundungen des Christentums sind keine Argumente, die etwa ein Professor der Apologetik ersonnen hätte.
Woimmer es einen fürstlichen Hof oder eine Volksvertretung, eine Armee oder eine Flotte, einen öffentlichen Verein oder eine geheime Gesellschaft gibt, scheint ein Geistlicher oder ein Kaplan nötig zu sein. Beim Regiment wie auf dem Schiff, in gesetzgebenden Versammlungen wie im Palast des Königs wird er als der offizielle Vertreter des Unsichtbaren, des Geistigen angesehen.
Wenn die Welt mit einer ungestümen Welle des Irrtums bedeckt ist, wartet die kämpfende Menschheit, bis sich die Wasser verlaufen haben. Zu solchen Zeiten beschäftigen sich die Gedanken fortwährend mit Maßnahmen zur Ableitung der überschwemmenden Fluten, damit nicht alles Leben vom Erdboden verschwinde.
Niemand, der die Ergebnisse der Lehren Mrs. Eddys längere Zeit beobachtet hat, kann über deren reinigenden Einfluß auf diejenigen, die sie studieren, im Zweifel sein.
Wenn sich die Menschen nur der stets zunehmenden Segnungen bewußwären, wären, welche Dankbarkeit mit sich bringt, sie würden diese ernstlicher pflegen. Dankbarkeit weiß empfangene Segnungen zu würdigen und führt neue herbei.
Eins sollte in einem Gemeinwesen, wo Christliche Wissenschafter wohnen, klar zutage treten, nämlich daß sie Bürger der besten Art sind. Mrs.
Es gibt keine fleißigeren Bibelleser als die Christlichen Wissenschafter. Wenn ihnen jemals Stellen dunkel erscheinen, die in den Lektions-Predigten vorkommen oder denen sie bei ihrem regelmäßigen Forschen in der Bibel begegnen, so ist es nur darum, weil sie in gewissem Grade die Ansichten derer angenommen haben, die gewohnt sind, die Heilige Schrift größtenteils vom Standpunkte der materiellen Sinne aus zu deuten.
In der Erfahrung eines jeden kommt einmal eine Zeit, wo ein Wort des Trostes das von menschlichen Schwierigkeiten beschwerte Herz erleichtert. Die Christliche Wissenschaft nun legt dar, in welcher Weise G ott der Menschheit ihre Bürde abnimmt, die krummen Wege gerade macht und auf jedes schwierige Problem Licht wirft.
Als der verlorene Sohn darauf bestand, seine eignen Wege zu gehen, entfernte er sich weit von seinem Vater. Er dachte, er wolle sein eigner Herr sein.
Die Scharen des Herrn rücken vor und überwältigen die Pöbelhaufen der Materie. Unwiderstehlich in der Kraft des G eistes, setzen sie das Neue an Stelle des Alten.