
Editorials
Die Sage berichtet von einem Helden, den kein feindlicher Pfeil verwunden konnte und vom dem man daher glaubte, er stehe unter dem besonderen Schutz der Götter. Aber eines Tages machte ein schlauer Feind die eine verwundbare Stelle an seinem Körper ausfindig und überwand ihn alsdann durch einen Speerwurf.
Es ist höchst lehrreich, in der Heiligen Schrift die vielen Stellen nachzuschlagen, wo wir ermahnt werden, uns zu freuen. Die Christliche Wissenschaft fördert diese kostbaren Edelsteine zu Tage, so daß wir sie uns aneignen können.
Barmherzigkeit ist der stete Gefährte des wahren Heilers. Ohne sie wirkt eine Darlegung der Wahrheit leicht abstoßend auf das unvorbereitete menschliche Denken und nimmt das Wesen des Buchstabens an, der da tötet.
Das menschliche Dasein ist in so hohem Grade aus bewußtem und unbewußtem Glauben an die Wirklichkeit der Materie und des Übels zusammengesetzt, daß ein jeder, der die Allheit G ottes demonstrieren will, sich beständig schulen muß im Anwenden seines höchsten Begriffs vom Rechttun sowie auch im Zergliedern aller Gedanken, Beweggründe und Reden in ihrer Beziehung zum ersten Gebot: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. ” Als Ergebnis dieser mentalen Zergliederung wird es ihm offenbar, daß eine der hinterlistigsten Vorstellungen, mit denen er es zu tun hat, die ist, daß es sowohl Zeiten der Not wie Zeiten des Überflusses, Zeiten des Verfalls wie Zeiten des Wachstums, Zeiten des geschäftlichen Stillstandes wie Zeiten der regen geschäftlichen Tätigkeit gibt.
Auf Seite 253 von Wissenschaft und Gesundheit schreibt Mrs. Eddy: „Die göttliche Forderung: ‚Darum sollt ihr vollkommen sein,‘ ist wissenschaftlich, und die menschlichen Schritte, die zur Vollkommenheit führen, sind unerläßlich.
Die Lehre Mrs. Eddys, daß G ott nicht nur als Vater, sondern auch als Mutter zu betrachten sei, ist für so manchen, der sich der Christlichen Wissenschaft genähert hat, sehr befremdend und störend gewesen.
Daß ein jeder die Wahrheit annehmen und ihr gemäß leben würde, wenn er sie wirklich als Wahrheit erkannt hätte, darf fast als feststehender Grundsatz betrachtet werden. Dementsprechend glauben die Christlichen Wissenschafter, daß sich alle Menschen der Christlichen Wissenschaft zuwenden würden, wenn sie von der Wahrheit dieser Lehre überzeugt wären.
In einer der riesigen Fabrikanlagen des mittleren Westens der Bereinigten Staaten geht die Triebkraft von einer Maschine aus, die ein wahres Wunder der Maschinenbaukunst ist. So sorgfältig ist sie geplant und konstruiert, und so fein ist die Anordnung ihrer Teile, daß Reibung, das Verderben aller Maschinen, fast ganz vermieden zu sein scheint.
Ein höchst bedeutungsvoller Ausspruch Mrs. Eddys findet sich auf Seite 301 von Wissenschaft und Gesundheit.
Ohne Zweifel hat sich schon mancher Christliche Wissenschafter gefragt, welche Bedeutung wohl das Wort „Neutralität” in der Lehre und Ausübung seiner teuren Wissenschaft haben mag. Bei derartigen Fragen nimmt der Anhänger dieser Lehre gewöhnlich die beiden Konkordanzen zur Hand, in welchen jedes Wort in den Werken der Entdeckerin und Gründerin der Christlichen Wissenschaft angegeben ist.