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Editorials

Geduld und Gottvertrauen

Eine der schwierigsten Aufgaben, die wir in der Schule der Christlichen Wissenschaft zu lernen haben, ist das Erlangen von Geduld und Gottvertrauen. Ein Leidender ist vielleicht monatelang oder gar jahrelang nach materiellen Methoden behandelt worden, wobei er „viel erlitten” hat „von vielen Ärzten,” und wenn er sich dann, nachdem der letzte Rest von Vertrauen in materielle Mittel dahin ist, der Christlichen Wissenschaft zuwendet, aber nicht sofort Heilung erlangt, so wird er leicht ungeduldig.

„Das ganze Evangelium”

Daß das christliche Heilen ein wichtiger Teil der Betätigung des Christentums ist, wird immer mehr von den Kirchen zugegeben. Der schlagendste Beweis dafür war wohl ein in der „North American Review“ vom Dezember 1913 veröffentlichter Aufsatz aus der Feder eines Geistlichen der Bischöflichen Kirche, unter dem Titel: „Muß der Protestantismus die Christliche Wissenschaft annehmen?” Dem Redakteur dieser Zeitschrift zufolge erreichte der Schreiber die in dem Aufsatz niedergelegten Schlüsse durch „sein Wirken unter seinen eignen Leuten und durch seine Beobachtung derer, die außerhalb seiner Kirche stehen.

Durch Unterdrückung wird kein Übel aufgehoben

Reformer auf dem Gebiete der Religion, der Politik, der Volkswirtschaft usw. sind oft irrtümlicherweise der Ansicht, daß die Unterdrückung von Übeln ihre Aufhebung bedeute.

Erweiterter Patriotismus

Man darf mit Recht als Ergebnis des gegenwärtigen Weltkriegs einen erweiterten Begriff von Patriotismus erwarten — ein Ideal, das alle Völker zu dem Zweck vereinigen wird, Gerechtigkeit und den mitfolgenden Frieden auf Erden herzustellen. Jede Reform muß naturgemäß bei dem Einzelwesen beginnen.

Rechtschaffenheit

Die Rechtschaffenheit ist mit einer starken Festung verglichen worden, deren Besatzung die Menschen sind. Solange die Festung unversehrt bleibt, ist die Besatzung sicher vor den Feinden, die sie vernichten möchten.

Ein heiliger Dienst

Aus dem vierzehnten Vers des dreizehnten Kapitels im Lukas-Evangelium ist zu ersehen, wie ganz und gar falsch die Vertreter der jüdischen Religion das Wirken Jesu auffaßten. Es lohnt sich gewiß für Christliche Wissenschafter, über diesen Vers nachzudenken, damit sie nicht in den gleichen Fehler verfallen, sowohl hinsichtlich des Meisters Werk als auch ihres eignen.

Der geistige Kampf

Bloße menschliche Güte, die nicht den Einfluß der Unterweisung in der Wissenschaft des Seins erfahren hat, ist erstaunlich hilflos in der Stunde des geistigen Kampfes. Auf dem Wege von der Verworfenheit zu besseren Vorstellungen erreicht die Menschheit zwar einen gewissen Grad der Güte, aber diese Güte ist vergänglich.

„Im Geist und in der Wahrheit”

Das vierte Kapitel des Johannes-Evangeliums wird von den Christlichen Wissenschaftern viel gelesen, denn Jesus legt da in wunderbar klaren Worten den Unterschied dar zwischen der geistigen Wirklichkeit und der sterblichen Scheinbarkeit. Wir sehen den Meister am Jakobsbrunnen sitzen, „müde.

„Richtet nicht”

Obgleich denen, die „am ersten nach dem Reich G ottes” trachten, der Friede, „welcher höher ist denn alle Vernunft,” zugesichert wird und sie ihn auch gewiß erhalten werden, so ist doch damit nicht gesagt, daß sie keine Prüfung und keine Verfolgung um ihres Glaubens willen durchzumachen haben. Jesus machte seinen Nachfolgern gegenüber kein Hehl aus der Tatsache, daß hier auf Erden Trübsal ihr Teil sein werde, gab ihnen aber zugleich die trostreiche Zusicherung: „Selig sind, die um Gerechtigkeit willen verfolget werden; denn das Himmelreich ist ihr.

Saat und Ernte

Das Wachstum der christlich-wissenschaftlichen Bewegung in den letzten drei Jahrzehnten ist wohl nie anschaulicher dargelegt worden als in der soeben stattgefundenen Jahresversammlung, wo Mr. Frye, der neue Präsident Der Mutter-Kirche, den ersten Gottesdienst dieser damals einzigen Kirche schilderte, dem er vor vierunddreißig Jahren beiwohnte.

Die Mission des Herolds

„... die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden ...“

                                                                                                                            Mary Baker Eddy

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.