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Editorials

Die Wahrheit als Grundlage

Die Ermahnung: „Arzt, hilf dir selber,” ist für diejenigen, die sich Christliche Wissenschafter nennen, von großer Wichtigkeit. Sie verlangt von ihnen Echtheit, Musterhaftigkeit, Folgerichtigkeit und Leistungsfähigkeit — Eigenschaften, an denen man ja die Wahrheit und den praktischen Wert ihrer Lehre erkennen soll und die der Scheinheiligkeit und Frömmelei zum Vorwurf dienen.

Fortschritt

Es ziemt sich den Schülern der Christlichen Wissenschaft, ernstlich über die Frage nachzudenken, ob es auch mit ihrem Fortschritt richtig bestellt sei. Sie müssen darauf sehen, daß ihre Gedanken, Worte und Werke sich einer volleren Verwirklichung des Reichs G ottes, der vollkommenen Harmonie, nähern.

Lehre und Ausübung

Es ist sehr bedeutsam, daß in des Meisters Dienst zum Heil der Menschheit Lehre und Ausübung sich so innig verbanden. Er „ging umher im ganzen galiläischen Lande, lehrete in ihren Schulen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte allerlei Seuche und Krankheit im Volk.

Der Friede des Guten

Daß es im Reich der W ahrheit auch nur den geringsten Mißklang geben kann, ist für solche, die wirklich an den durch Jesus Christus geoffenbarten G ott glauben, geradezu undenkbar. Alle Erscheinungsformen der Zwietracht sind Ergebnisse der Unwahrheit.

Zeugen

Im Propheten Jesaja lesen wir: „Ihr aber seid meine Zeugen, spricht der Herr. ” Über diese Worte sollten alle Christen täglich nachdenken, wie auch über die Erklärung Jesu vor Pilatus: „Ich bin dazu geboren und in die Welt kommen, daß ich für die Wahrheit zeugen soll.

Kein ausschließliches Vorrecht

Eine der mehr oder weniger regelmäßig wiederkehrenden und daher ziemlich stark abgenutzten Einwendungen gegen die Christliche Wissenschaft ist die, daß es unchristlich, ja beinahe gotteslästerlich sei, wenn die Anhänger dieser Lehre behaupteten, daß in unsern Tagen die Kranken so geheilt werden könnten und tatsächlich so geheilt würden, wie vor neunzehnhundert Jahren „allerlei Seuche und Krankheit im Volk” durch Jesus geheilt wurden. Diese Kritik beruht zum großen Teil auf der Annahme, daß die Heilkraft, welche der Meister ausübte, eine ihm vom himmlischen Vater besonders verliehene Gabe sei, und daß er sie nur auf diejenigen übertragen habe, die persönlich mit ihm in Berührung kamen, insbesondere auf „die Zwölfe” und „die Siebenzig,” die seine unmittelbaren Nachfolger waren.

Der Reichtum Gottes

Die Leser des Herold werden sich gewiß über den in dieser Nummer erscheinenden Bericht über die Jahresversammlung Der Mutter-Kirche freuen, Haben wir doch als Christliche Wissenschafter größere Ursache als je zuvor, G ott für den Reichtum Seiner Güte zu danken. Bei all unsrer Freude dürfen wir aber nicht vergessen, daß ein jeder von uns für den Fortschritt unsrer Sache verantwortlich ist.

„Der Herr ist mein Fels”

Es gibt wohl in der Heiligen Schrift kein Wort, das in sinnbildlicher Anwendung eindrucksvoller wäre als das Wort „Fels. ” Vor allem bedeutet es die demonstrierbare Wahrheit, die Christus-Idee.

„Dein Wille geschehe”

In allen christlichen Ländern beten tagtäglich ungezählte Tausende: „Dein Wille geschehe wie im Himmel, also auch auf Erden;” und doch sind sich nur wenige der hohen Bedeutung dieser Bitte bewußt, nur wenige haben einen Begriff davon, wie viel sie in sich schließt. Abgesehen von kirchlichen Lehrunterschieden setzt sie bei dem Betenden den innigen Wunsch voraus, daß er selbst den Willen G ottes so tun möge, wie er im Himmel getan wird — daß sein Denken, Reden und Handeln eine Wiederspiegelung des Willens der unendlichen Weisheit und L iebe sei.

Nur die unverfälschte Wahrheit

Christliche Wissenschafter verfallen zuweilen der Versuchung, ihre Aussagen über die Lehren ihrer Religion in etwas zu färben und die Ausübung derselben zu modifizieren, um nicht mit den Ansichten der Außenstehenden zu sehr in Konflikt zu geraten. Dabei sind sie sich aber nicht bewußt, daß sie durch solche Zugeständnisse den absoluten Charakter der Christlichen Wissenschaft schädigen.

Die Mission des Herolds

„... die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden ...“

                                                                                                                            Mary Baker Eddy

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.