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Editorials

Von Gott berufen

Als die Samariter Christus Jesus die Aufnahme verweigerten, „darum daß er sein Angesicht gewendet hatte, zu wandeln gen Jerusalem”, bewiesen Jakobus und Johannes, daß sie ein sehr geringes Verständnis für die Erdenmission Jesu hatten, indem sie sagten: „Herr, willst du, so wollen wir sagen, daß Feuer vom Himmel falle und verzehre sie, wie Elia tat. ” Die Antwort, die sie erhielten, rügte nicht nur ihren Glauben an menschliche Rache, sondern sie legte auch die Christus-Mission mit einer Kürze und Klarheit dar, die keinen Zweifel übrig ließ, daß das, was Jesus sie lehrte und täglich vor ihren Augen demonstrierte, göttlichen Ursprungs war.

Die Unterweisung der Kinder

Der Prediger Salomo erklärt, in den Worten: „Fürchte G ott und halte seine Gebote” liege „die Hauptsumme aller Lehre”. Er wußte wohl aus eigner Erfahrung, wie vergänglich und eitel alle irdischen Dinge sind; daher seine Ermahnung: „Gedenke an deinen Schöpfer in deiner Jugend, ehedenn die bösen Tage kommen und die Jahre herzutreten, da du wirst sagen: Sie gefallen mir nicht.

„Näher mein Gott zu Dir”

Obschon der Himmel gar manchem Erdenpilger in den Stunden der Anfechtung ehern vorgekommen ist, so haben doch normal veranlagte Menschen sich G ott nie als absolut unerreichbar vorstellen können. Die Christliche Wissenschaft erfüllt nun in unsrer Zeit die hohe Aufgabe, uns die Nähe G ottes verständlicher und fühlbarer zu machen, wodurch sie die ganze Menschheit segnet.

Vorrechte hinsichtlich der Lesezimmer

Es wird von allen christlich-wissenschaftlichen Kirchen erwartet, daß sie ein Lesezimmer unterhalten, wo unsre Schriften in Verbindung mit der Bibel gelesen werden können, und wo sie erhältlich sind. Das Handbuch der Mutter-kirche enthält die Bestimmung, daß zwei oder mehr Kirchen zusammen ein Lesezimmer haben können (siehe Art.

Glaube und Werke

Je mehr Heilungen durch die Christliche Wissenschaft bewirkt werden, desto größer ist das Wachstum dieser Bewegung, und desto zahlreicher sind die Wohltaten, deren sich die Menschheit erfreuen kann. Ein Hinweis auf diese Tatsache dürfte wohl die beste Antwort sein auf gewisse Fragen seitens derer, denen das Wachstum der Zweigkirche oder Vereinigung, zu der sie gehören, zu langsam erscheint, und die darob ungeduldig werden.

„Es jammerte ihn derselbigen”

Christus Jesus kündigte seine Mission mit folgenden prophetischen Worten an: „Der Geist des Herrn ist bei mir, darum daß er mich gesalbet hat; er hat mich gesandt, zu verkünden das Evangelium den Armen, zu heilen die zerstoßenen Herzen, zu predigen den Gefangenen, daß sie los sein sollen, und den Blinden das Gesicht, und den Zerschlagenen, daß sie frei und ledig sein sollen, und zu verkündigen, das angenehme Jahr des Herrn. ” Dies war also in Kürze der Wille seines himmlischen Vaters, den er nun zur Ausführung bringen wollte.

Verständnis

Überall in der Heiligen Schrift wird großes Gewicht auf Verständnis gelegt. Besonders beachtenswert sind die Worte des Psalmisten: „Gib mir Verständnis, so werde ich dein Gesetz halten; ja ich werde es von ganzem Herzen halten” [nach der engl.

„Gebt, so wird euch gegeben”

Trotz all der Freude, die die Weihnachtstage mit sich bringen, kommen die meisten aufmerksamen Menschen früher oder später zu der Einsicht, daß das in dieser Zeit übliche Geschenkegeben in der Regel nicht rechter Art ist. Nur zu oft gleichen die Gaben einer Blume ohne Duft, einem Sonnenuntergang, dem die herrlichen Farbentöne fehlen.

„Weiß zur Ernte”

Der Lektorenausschuß der Mutterkirche tritt jedes Jahr im Monat September mit Zustimmung aller wieder in Tätigkeit, und der große Segen, den die Arbeit dieses Ausschusses bewirkt, wird den Christlichen Wissenschaftern aufs neue offenbar. Man darf jedoch nicht denken, die Vorträge der Lektoren könnten an und für sich die Zweigkirchen aufbauen und stützen, oder die Kirchenmitglieder würden durch diese Vorträge ihrer Verantwortlichkeit für das Wohl des Gemeinwesens entbunden.

Die Obergewalt der Wahrheit

Eine der verbreitetsten irrigen Anschauungen in bezug auf die Christliche Wissenschaft, eine Anschauung, die angesichts der zahlreichen Demonstrationen der von der Christlichen Wissenschaft gelehrten Wahrheit fast unbegreiflich erscheint, ist die, daß diese Lehre bloß ein mentales Heilsystem sei, bei dessen Ausübung der Vertreter seine Gedanken auf den Patienten „konzentriere”. Diese Annahme beruht auf einem Glauben an Suggestion oder an die Einwirkung eines sterblichen Gemüts auf ein andres, wobei G ott, das göttliche G emüt, das P rinzip des Menschen, völlig außer acht gelassen wird.

Die Mission des Herolds

„... die allumfassende Wirksamkeit und Verfügbarkeit der Wahrheit zu verkünden ...“

                                                                                                                            Mary Baker Eddy

Nähere Informationen über den Herold und seine Mission.