
Editorials
Viele sind von weither gekommen. Sie hungern danach.
Es war im Frühherbst. Mein Freund und ich brachen unser Lager bei Sonnenaufgang ab und paddelten mit unserem Kanu im Laufe des Vormittags aus der kanadischen Wildnis heraus.
Voller Überraschungen. So hätten wir vielleicht das Leben Christi Jesu beschrieben, wenn wir zu seiner Zeit in Galiläa oder Jerusalem gewesen wären.
Während meines Studiums besuchte ich gelegentlich eine Familie in der nahegelegenen Stadt. Das natürliche Vertrauen auf das Gute in dieser Familie erschien mir wie ein sicherer Halt inmitten bohrender Zweifel, die mich damals plagten.
Er konnte sehen! Sein ganzes Leben lang war der Mann blind gewesen, aber jetzt konnte er sehen. Und eine Frau, die achtzehn Jahre lang nur gebückt gehen konnte, stand auf einmal aufrecht und frei.
Vor drei oder vier Jahren schrieb ich an eine Historikerin, aus deren Büchern ich sehr viel gelernt hatte. Diese Schriftstellerin hat eine besondere Gabe, zu tiefgehenden Erkenntnissen über menschliche Ereignisse und Charaktere zu gelangen.
In was für einer Zeit leben wir Ihrer Meinung nach? In einer mehr oder weniger beschaulichen Übergangszeit zwischen bedeutenden Ereignissen? Viele empfinden es so. Es ist aber erwiesen, daß sich die Menschen in einer Epoche, die im Rückblick als außerordentlich wichtig eingestuft wurde, der historischen Bedeutung ihrer Zeit kaum bewußt waren.
Wir leben in einer Zeit, in der es trotz der vielen Herausforderungen, denen die Gesellschaft gegenübersteht, an einem bestimmt nicht mangelt: an Worten. Sie sind überall.
Es gibt keine Situation, in der die göttliche L iebe nicht helfen kann. Die Natur ist beredter Zeuge dafür, daß die göttliche L iebe uns in jedem ehrlichen Bemühen unterstützt.
Heilen ist etwas Kostbares. Die Menschen liefen Christus Jesus nach und suchten ihn auf, weil er ein Heiler war.