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In „Miscellaneous Writings“ (Vermischte Schriften, S. 151)...

Aus der März 1957-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft


In „Miscellaneous Writings“ (Vermischte Schriften, S. 151) sagt Mrs. Eddy: „Gott ist unser Vater und unsere Mutter, unser Prediger und der große Arzt: Er ist der einzige Verwandte des Menschen, auf Erden und im Himmel.“ Über zwanzig Jahre lang hat die Vergegenwärtigung der Wahrheit, die in dieser Erklärung enthalten ist, mir geholfen, in unserem Heim Harmonie zu erhalten; sie hat uns im täglichen Leben als Führer gedient und hat uns viele körperliche Heilungen gebracht.

Als ich begann, die Christliche Wissenschaft zu studieren, dämmerte die Erkenntnis in meinem Bewußtsein auf, daß hier die wirkliche Wahrheit war, nach der ich gesucht hatte. Ich erkannte, daß die Schriften von Mrs. Eddy, die uns die geistige Bedeutung der Bibel deuten, ebenso gewiß das Ergebnis göttlicher Inspiration sind, wie die Gedanken, die in der Bibel selbst ausgedrückt werden.

Kurz danach kam für uns eine Prüfungszeit, als nämlich ein Angehöriger plötzlich an Blinddarmentzündung erkrankte. Wir sahen klar, daß damit der Tag der Entscheidung gekommen war, ob wir unser Vertrauen auf die Christliche Wissenschaft setzen oder der Furcht erlauben wollten, uns zur Anwendung materieller Heilmittel zu treiben. Wir riefen eine Ausüberin der Christlichen Wissenschaft zu Hilfe, und sie führte uns zu der Erkenntnis, daß Disharmonie der Wahrheit weicht und weichen muß. In wenigen Stunden waren alle Anzeichen der Blinddarmentzündung verschwunden und sie sind nie wieder aufgetreten.

Ich bin durch die Christliche Wissenschaft von der Gewohnheit des Rauchens geheilt worden, die viele Jahre lang all meinen Bemühungen, durch Willenskraft Befreiung zu finden, widerstanden hatte; außerdem von periodisch auftretenden Kopfschmerzen, chronischer Müdigkeit und nervöser Erschöpfung. Ein Gefühl des Mangels ist durch den absoluten Verlaß auf die Wahrheit überwunden worden, zu dem uns Mrs. Eddy in ihrer Erklärung in „Miscellaneous Writings“ (S. 307) anregt: „Gott gibt euch Seine geistigen Ideen und sie wiederum geben euch eure tägliche Versorgung. Frage niemals nach dem morgigen Tag; es ist genug, daß die göttliche Liebe eine immer gegenwärtige Hilfe ist; und wenn ihr wartet, ohne je zu zweifeln, so werdet ihr jederzeit alles haben, dessen ihr bedürft.“

Ich bin dankbar für Mitgliedschaft in Der Mutterkirche und einer Zweigkirche mit ihren entsprechenden Gelegenheiten für tätiges Dienen, um die Botschaft der Liebe und Wahrheit auch andern zu vermitteln. Dankbar bin ich auch für die stets bereite Hilfe der Ausüber und für die Segnungen, die ich durch den Klassenunterricht eines liebevollen Lehrers empfangen habe.

An jedem Tag, der heraufdämmert, sage ich Gott Dank sowohl für Seine beständige Fürsorge, als auch für Christus Jesus, den Beispielgeber, und für Mrs. Eddy, die ihre lebenslänglichen Bemühungen dem Zwecke weihte, der Menschheit zu helfen, die Verheißung Jesu zu erfüllen (Joh. 8:32): „[Ihr] werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ —

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