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Original im Internet

FÜR JUNGE LEUTE

Wenn uns die Zukunft ängstigt

Aus dem Herold der Christlichen Wissenschaft. Online veröffentlicht am 6. April 2026


Bist du besorgt, unsicher oder verwirrt, was deine Zukunft angeht?

Wenn du die Geschichte von Mose in der Bibel kennst, dann kannst du dir vielleicht vorstellen, wie er sich gefühlt haben muss, als Gott ihm befahl, die Israeliten ins gelobte Land zu führen (siehe 2. Mose 3).

Erst wollte Mose das nicht, denn er glaubte nicht, dass er dazu fähig war. Doch schließlich hat er Gott zugehört und erfahren, dass Gott in Wirklichkeit derjenige war, der sie alle führte. Wann immer Mose und das Volk vor Herausforderungen standen und meinten, ziellos in der Wüste herumzuirren, war Gott bei ihnen und führte sie Schritt für Schritt zum Ziel.

Ich habe mich einmal selbst ziemlich verloren gefühlt. Ich konnte keine passende berufliche Richtung für mich erkennen und fand es völlig unklar, wo ich leben und meine Ausbildung fortsetzen sollte. Es schien, als hätte ich in vielen Bereichen meines Lebens keinen klaren Weg vor mir.

Als Christliche Wissenschaftlerin war es ganz natürlich für mich, Gott im Gebet um Hilfe zu bitten. Als ich eine Praktikerin der Christlichen Wissenschaft bat, mit mir zu beten, sagte sie mir, dass ich kein müder Wanderer bin. Und hier ist der Grund dafür, wie wir im Lehrbuch der Christlichen Wissenschaft, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift von Mary Baker Eddy, nachlesen können (S. 506): „Geist, Gott, sammelt ungeformte Gedanken in ihre geeigneten Kanäle und entfaltet diese Gedanken, so wie Er die Blütenblätter eines heiligen Vorhabens entfaltet, damit das Vorhaben erscheine.“

Mir sagt das, dass Gott ein klares Ziel für uns alle hat und uns Gelegenheiten schenkt, Ihn zum Ausdruck zu bringen. Als der Ausdruck Gottes, des Gemüts, spiegeln wir die Weisheit wider, unseren Lebenszweck zu erkennen. Wir müssen nur auf die immer gute Führung von Gemüt hören und ihr folgen. 

Als ich mit diesen Gedanken betete, änderte sich mein Denken schließlich und ich empfand Frieden, was meine Zukunft anging. Als ich verstand, dass ich kein müder Wanderer bin, sondern von Gott geführt werde, taten sich berufliche Chancen auf, die ich mir nie hätte ausmalen können. Das wiederum gab mir neue Wohnmöglichkeiten, die vorher unerschwinglich gewesen waren. Und ich fand sogar eine Richtung für ein weiterführendes Studium.

Zusätzlich zu den praktischen Segnungen half mir das Wissen, dass Gott mir diese Möglichkeiten bereitstellte, mich weniger gestresst zu fühlen. Ich hörte auf, immer nach der nächsten Sache Ausschau zu halten, und war in meinen alltäglichen Aktivitäten präsent und dankbar für das, was ich hatte.

Als ich verstand, dass Gott niemanden herumirren lässt, vertraute ich Gott mehr und konnte daher besser erkennen, wie Seine Güte in meinem Leben zum Ausdruck kam.

Ich bin so dankbar, gelernt zu haben, dass ich kein müder Wanderer bin – und du bist auch keiner!

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