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Wahres Herrschertum

Aus der Februar 1936-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Wer bewundert nicht wahres Herrschertum — Vertrauen auf das Gute, Mut, Furchtlosigkeit, Frohsinn, die Gewißheit rechten Vollbringens? Wer möchte es nicht zum Ausdruck bringen? Von Siegfried, dem Waldhelden der deutschen Sage, wird erzählt, daß er die gewaltigen Taten in seiner Jugend infolge seiner vollständigen Furchtlosigkeit und seines damit begründeten Freiseins von Zweifel oder dem Gedanken an Mißlingen vollbracht habe. Wie kann man angesichts der Probleme des modernen Lebens echtes Herrschertum ausdrücken beim Meistern und Überwinden drachenartiger Ansprüche wie Sünde, Armut, Krankheit, grundlose und quälende Befürchtungen — lauter Erscheinungsformen der Annahme, daß Leben und Substanz in der Materie seien? In dem Lebensbeispiel Christi Jesu, des vollkommenen Meisters, finden wir die völlig befriedigende Antwort: er handhabte und meisterte jede Geltendmachung des Materialismus einschließlich des Glaubens an Mangel und an die Wirklichkeit des Todes.

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Die Mission des Herold

Der Herold ermutigt jeden von uns, das geistig Gute zu entdecken — den geistigen Sinn zu betätigen. Wir sehen damit klarer die geistigen Tatsachen unserer Beziehung zu Gott und entdecken gleichermaßen auch Gelegenheiten, sie der Welt zu verkünden und anzuwenden: mit anderen Worten, die Aufgabe des Herolds zu erfüllen.

Michael Pabst, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Februar 1997 

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