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Wahre Freundschaft

Aus der Januar 1960-Ausgabe des Herold der Christlichen Wissenschaft


Sei dir selber treu, Und daraus folgt, so wie die Nacht dem Tag, Du kannst nicht falsch sein gegen irgendwen. Weist uns Shakespeare nicht in diesen Worten den Weg zu wahrer Freundschaft? Ein Mensch, der es schwer findet, Freundschaften zu schließen, sollte sich vielleicht fragen: „Bin ich mir selber treu und folglich auch meinen Mitmenschen, und fühlen sich daher Menschen mit wünschenswerten Eigenschaften freundschaftlich zu mir hingezogen?“ Was bedeutet es im Lichte der Christlichen Wissenschaft, sich selber treu zu sein? Heißt es nicht, daß man vor allem G ott verstehen und Ihn zu jeder Zeit als den Ursprung unseres wahren Seins anerkennen muß? Die Christliche Wissenschaft offenbart G ott als G eist, G emüt, P rinzip, S eele, L eben, W ahrheit und L iebe.

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Die Mission des Herold

Jeder einzelne Herold enthält die gute Botschaft, dass der Mensch als die Widerspiegelung Gottes vollkommen ist und dass er in seinem wahren Wesen eine geistige Idee ist und nicht eine an einen bestimmten Ort gebundene sterbliche Persönlichkeit. Der Herold offenbart denen, die ihn lesen, ihre Fähigkeiten, ihre unbegrenzten Möglichkeiten sowie ihre Freiheit und ihren Adel als Kinder Gottes.

– Mildred W. Willenbrock, Der Herold der Christlichen Wissenschaft, Oktober 1963 

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