Seit Jahrhunderten sucht die Menschheit ernsthaft nach einer zufriedenstellenden Antwort auf die Frage: „Was ist der Mensch?“ Uns wird folgendes berichtet: „Plato hatte den Menschen als ein zweifüßiges, federloses Tier definiert und fand Beifall. Diogenes rupfte ein Huhn und brachte es mit den Worten, Hier ist Platos Mensch‘ in den Vortragssaal. Daraufhin wurde der Definition hinzugefügt:, mit breiten Nädgeln‘.“
Aber kann der wirkliche Wert des Menschen in solchen materiellen Definitionen gefunden werden? Es wäre genauso logisch, den gegenwärtigen Marktpreis der Chemikalien, aus denen der menschliche Körper zusammengesetzt ist, zu addieren und dies als den Wert des Menschen anzusehen.
Die Christliche Wissenschaft [Christian Science] führt uns dazu, daß wir verständnisvoll die geistige Wahrheit erkennen, daß der Mensch „zum Bilde Gottes“ geschaffen wurde, wie es im ersten Kapitel der Genesis beschrieben wird. Nehmen wir diese wissenschaftliche Beschreibung wirklich in ihrer ganzen Fülle an, so wie Christus Jesus sie uns in seinem herrlichen Ausdruck von Freiheit und Herrschaft vorlebte? Die geistige Idee, der Mensch in Gottes Gleichnis, kann gewißlich nicht ein begrenzter, körperlicher Sterblicher sein, eine fleischliche Wesenheit, die ein selbständiges Gemüt hat. Der Mensch ist in Wirklichkeit, wie die Bibel erklärt, ein Miterbe Christi, von Gott geschaffen, um Ihn, Gott, widerzuspiegeln und zum Ausdruck zu bringen. Als solcher ist er eine geistige Idee des einen vollkommenen und ewigen Gemüts; sündlos, rein, vollständig und von Gott regiert.
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