Die Christlichen Wissenschafter greifen die religiösen Ansichten keines Menschen an. Sie wissen, daß sie selbst genug zu tun haben, um dem von Jesus Christus gegebenen Vorbild entsprechend zu leben — sowohl in ihren persönlichen Angelegenheiten wie im Umgang mit ihren Mitmenschen. Die Christliche Wissenschaft ist vor allem eine Religion des einzelnen. Wenn sie verstanden wird, heilt sie seine Krankheiten, zerstört seine sündigen und lasterhaften Gewohnheiten, gibt ihm als Norm für fein Streben und Verlangen einen vollkommenen, unendlichen Gott, Geist, der Liebe ist, lind zeigt ihm den Menschen als Gottes sündloses, vollkommenes, geistiges Kind, erschaffen „zum Bilde Gottes,” wie die Bibel erklärt. Durch die guten Wirkungen in dem Leben von Tausenden von Menschen hier und im Auslande ist bewiesen worden, daß die Christliche Wissenschaft durch Festhalten an diesem Ideal die Lehren Jesu, der Propheten und Apostel richtig auslegt. Daher ist die Christliche Wissenschaft „keine Gefahr für unser nationales Leben,” sie ist nicht „fanatisch,” ist keine „religiöse Verirrung,” wie einige Kritiker behaupten. Sie ist die ruhige, wissenschaftliche Darlegung geistiger Dinge. Ihre Früchte waren und werden ferner sein: Seelenfrieden, Eintracht, Gesundheit und Heiligkeit für alle diejenigen, die danach streben, diese göttliche Botschaft an die Menschheit zu erfassen und derselben gemäß zu leben.

Die Christlichen Wissenschafter greifen die religiösen Ansichten keines Menschen...
Aus der November 1915-Ausgabe des Herolds der Christlichen Wissenschaft
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