Zeugnisversammlungen
In den Kirchen der Christlichen Wissenschaft werden mittwochs Versammlungen abgehalten, in denen Zeugnisse von christlich-wissenschaftlichen Heilungen abgegeben werden. Jedermann ist herzlich eingeladen, diese Versammlungen sowie die Sonntagsgottesdienste zu besuchen. Angaben über Ort und Zeit sind in den Adreßlisten des Christian Science Journal und des Herolds der Christlichen Wissenschaft zu finden.
Die Jugend-Forums des Christian Science Monitor
In den letzten Monaten angestellte Nachforschungen in den Vereinigten Staaten und verschiedenen anderen Ländern haben klar gezeigt, daß die eigentliche Absicht für die Gründung des Jugend-Forums und des Junior-Forums sowie des Hauptquartiers ihres Generalsekretärs in Boston jetzt erfüllt worden ist. Die offizielle Organisation der Forums wird somit am 31. Dezember dieses Jahres aufgelöst und das Büro des Generalsekretärs in Boston geschlossen werden.
Im Jahre 1946, als die Forums gegründet wurden, gab es in den Vereinigten Staaten und andern Ländern etwa 700 Vereine, die von unseren jungen Leuten unterhalten wurden, um zu geselligen Zwecken zusammenzukommen. Sie hatten verschiedene Namen und Satzungen, die sie selbst aufgestellt hatten; doch man gewann den Eindruck, daß ihnen damit gedient werden könnte, einige einfache, allgemeine Richtlinien für solche Verbindungen aufzustellen, so daß sie wenn sie diese befolgten, anerkannt werden könnten. Dies Organisieren wurde von dem Amt eines Generalsekretärs aus geleitet. Eine der Richtlinien, die aufgestellt wurden, erforderte das regelmäßige Vorlesen und Erörtern von Artikeln aus dem Christian Science Monitor bei jeder dritten Versammlung der Gruppen. Diese Richtlinie wurde allgemein von den Gruppen willkommen geheißen als eine wünschenswerte Zugabe zu ihren geselligen Unternehmungen und ist zweifellos für die Forums und ihre Mitglieder von großem Wert gewesen, zusammen mit den anderen neuen Richtlinien für ihre geselligen Zusammenkünfte.
Heute sind diese Richtlinien einer großen Anzahl junger Leute bekannt. Außerdem kennen die Eltern vieler von ihnen ebenfalls die oben erwähnten Richtlinien, da sie selbst als Ratgeber der Junior-Forums gedient haben. Auch haben die Zweigkirchen in den letzten Jahren junge Leute immer mehr zum Dienst in der Kirche herangezogen. Wenn sie die Sonntagsschule verlassen haben, und zu der Zeit oder auch schon früher der Kirche beigetreten sind, werden sie nun oft zu wichtigen Posten in den Kirchen-Ausschüssen ernannt, und in dieser Weise wird ihnen eine Gelegenheit zur Entfaltung als Christliche Wissenschafter geboten. In der Sonntagsschule wird immer sorgfältiger darauf geachtet, daß Lehrer und Beamte den Schülern alles bieten, was ihnen bei der praktischen Demonstration der Christlichen Wissenschaft helfen kann.
Alle diese Umstände haben dazu beigetragen, unsere jungen Leute darauf vorzubereiten, von nun an die geselligen und anderen Unternehmungen, die wünschenswert für sie sind, weiterzuführen, ohne den Beistand von außen, der ihnen bisher geleistet worden ist.
Die zwei Veröffentlichungen, Trade-Winds für die Jugend-Forums und Footprints für die Junior-Forums, werden mit dem 31. Dezember aufhören zu erscheinen; und zu der Zeit wird der überschüssige Teil der Abonnementszahlungen von seiten der Forums oder der Einzelpersonen zurückerstattet werden.
Es ist wohl bekannt, daß die Forums nie zu den offiziellen Unternehmungen Der Mutterkirche oder ihrer Zweige gehörten. Irgendwelche derartige Unternehmungen, die von nun an weitergeführt werden, sollten daher einen ähnlichen Charakter haben — sollten einfach als Unternehmungen individueller Christlicher Wissenschafter angesehen werden.
Die September-Versammlung der Christlich-Wissenschaftlichen Hochschulvereinigungen
Am 3., 4, und 5. September versammelten sich ungefähr tausend Studenten und Fakultätsmitglieder aus Argentinien, Australien, Kanada, England, Schottland, Frankreich, Deutschland, Indonesien, Jordanien, Holland, Neuseeland, Südafrika, der Schweiz und den Vereingten Staaten in Der Mutterkirche, um die Mission der Christlich-Wissenschaftlichen Hochschulvereinigungen zu erwägen und zu fördern, die in Übereinstimmung mit Art. XXIII, Abschn. 8, des Handbuches Der Mutterkirche von Mary Baker Eddy gegründet wurden. Nahezu dreihundert Universitäten und Hochschulen waren vertreten.
Während der Versammlung wurden Mittel und Wege erwogen, um die moralische und geistige Bildung des einzelnen Studenten zu fördern. Auf der Versammlung wurde besonders der Beitrag betont, den die christlich-wissenschaftlichen Hochschulvereinigungen zu der geistigen Erleuchtung der akademischen Welt und zum Fortschritt der christlich-wissenschaftlichen Kirche leisten.
Die ungewöhnlich große Anzahl von Studenten aus Übersee brachte den Mitgliedern der dreitägigen Versammlung eine Erkenntnis des tiefen Eindrucks, den das christlich-wissenschaftliche Denken auf die Weltmeinung gemacht hat.
Zu den von der Unterabteilung für Hochschulvereinigungen der Abteilung für Zweige und Ausüber vorgesehenen Veranstaltungen gehörten mehrere inspirierende Ansprachen, die von erfahrenen Christlichen Wissenschaftern und Verwaltungsbeamten Der Mutterkirche und der Christlich-Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft gehalten wurden. Die einleitende Ansprache befaßte sich mit dem Wert einer akademischen Ausbildung als eine Gelegenheit für die Beweisführung eines Anhängers der Christlichen Wissenschaft. Unter anderm wurden von den verschiedenen Sprechern die folgenden Tehemen behandelt: „Der Student und der Skeptiker“; „Der Metaphysiker und der Intellektuelle“; „Das Uberwinden von falschen Neigungen“; „Die Grundlage für harmonische Kameradschaft“; „Der Student und die Lektionspredigten im Vierteljahrsheft der Christlichen Wissenschaft“; „Der Bedeutsamkeit der Mitgliedschaft in Kirche und Hochschulvereinigung“; „Der Student und die Schriften von Mary Baker Eddy“; „Die Wichtigkeit der Zeitschriften unserer Kirche.“
Die Studenten hörten besondere Berichte über die Ämter des Schatzmeisters und des Schriftführers Der Mutterkirche sowie interessante Ausführungen über die Christlich-Wissenschaftlichen Tätigkeiten in der Wehrmacht und die Arbeit des Veröffentlichungsamtes.
Einige Monate vor der Versammlung waren die Studenten aufgefordert worden, Fragen von besonderem Interesse zur Besprechung auf der Versammlung zu unterbrieten. Diese Fragen bildeten die Grundlage für eine Arbeitstagung und ein Seminar. Sie befaßten sich mit den adademischen Anforderungen, sozialen Proglemen und vielen andern Punkten des akademischen Lebens. Die Studenten unterzogen viele praktische Fragen einer gründlichen Prüfung, die sich mit persönlichem Benehmen, individuellem geistigem Fortschritt, der rechten Einstellung zum Wettbewerb, dem Treffen von Entscheidungen und dem Planen von Laufbahnen, christlichem Weltbürgertum sowie mit christlich-wissenschaftlicher Lebensführung und Ethik befaßten.
Es war erhebend für die Anwesenden, den Bericht eines jungen Mannes aus Jordanien darüber zu hören, wie er zum Studium der Christlichen Wissenschaft geführt worden war, weil eine Gruppe von Wissenschaftern, die sein Heimatland besuchten, ihr Licht leuchten ließen und auf diese Weise sein Interesse erweckten. Andere Studenten bezeugten die praktische Anwendbarkeit einer christlich-wissenchaftlichen Lebensauffassung beim Bestehen der verschiedensten Arten von Prüfungen und Examen, die sich von der Aufnahme als Beifallklatscher beim Fußballspiel bis zum Doktorexamen erstreckten. Es gab auch heitere Augenblicke und Gelächter, als die Studenten über ihre verschiedenen Erfahrungen auf ihren Universitäten berichteten. Soweit die Teilnehmer in Frage kamen, schien es keine Grenzen für Gottes liebevolle Fürsorge für Seine Kinder zu geben.
Zu den Höhepunkten der Versammlung gehörten die Seminare, bei denen die Hochschulvereinigungen durch Diskussionen am runden Tisch und informelle Besprechungen den Zweck der von ihnen veranstalteten Zeugnisversammlungen, Vorträge, „Religiösen Wochen,“ Literaturverteilung sowie die Fühlungnahme mit früheren Studenten und Fremdlingen darlegten.
Der Vorstand der Christlichen Wissenschaft, der sich der geistigen Bedürfnisse der Studenten liebevoll bewußt ist, nahm kurz an der Versammlung teil, um die Besucher herzlich willkommen zu heißen. Im Namen des Vorstandes sprach der Vorsitzende über den Wert der Arbeit der Studenten, da sie Botschafter für die Christliche Wissenschaft in der akademischen Welt seien.
Während des Seminars, das besonders für akademische Ratgeber abgehalten wurde, sprachen der Dekan für Frauen an einer Hochschule im Westen der Vereinigten Staaten, ein Geschichtsprofessor, ein Maschinenbauprofessor sowie ein Ratgeber einer kürzlich gegründeten christlich-wissenschaftlichen Hochschulvereinigung.
Am Sonnabend, dem letzten Tage der Versammlung, waren die Studenten am frühen Morgen zu einer Vorführung des Films „Die Mutterkirche in Tätigkeit“ eingeladen. Danach kamen sie zusammen, um das Verlesen ihrer individuell vorbereiteten Ansprachen zu beenden und Berichte von Hochschulvereinigungen aus der ganzen Welt sowie einige Zeugnisse zu hören. Nach einer kurzen Mittagspause besuchten die Teilnehmer in fünfzehn Rundfahrt-Autobussen viele bekannte Plätze in der Umgegend von Boston, die von besonderem Interesse für Christliche Wissenschafter sind. Am Sonnabend Abend fand ein zwangloses Zusammensein statt, das das örtliche Jugend-Forum des Christian Science Monitor vorbereitet hatte.
Die Reisekosten wurden im allgemeinen von den Studenten selbst getragen, obgleich viele dankbar die Hilfe von Eltern, früheren Mitgliedern und örtlichen Zweigkirchen erwähnten. In einigen Fällen wurden Studenten aus Übersee und Personen, die aus weiter Ferne kamen, aus einem Fonds Der Mutterkirche finanzielle Hilfe gewährt, die durch Gaben aus dem Felde für diesen Zweck möglich gemacht wurde.
Beim Abschluß der Tagung wurde einmütig der Beschluß gefaßt, hohe Anerkennung und Dankbarkeit für diese Versammlung zum Ausdruck zu bringen.
Die Studenten, Professoren und Ratgeber wurden vor ihrer Heimkehr zu ihren verschiedenen Arbeitsgebieten an die folgenden Worte unserer geliebten Führerin Mary Baker Eddy aus „The First Church of Christ, Scientist, and Miscellany“ (Die Erste Kirche Christi, Wissenchafter, und Verschiedenes, S. 124) erinnert: „Der Segen der Freundschaft; die uns in der ganzen Welt entgegengestreckten Arme; die sich über Land und Meer begegnenden Herzen; unblutige Belagerungen und tränenlose Triumphe; das, Wohl-getan', das bereits euer ist, und das Ungetane, das nur eurer emsigen Hände harrt — all dies ist schon genug, um diese Stunde freudig zu machen.“
