Durch die Heilungszeugnisse und Aufsätze, die in unseren Zeitschriften erscheinen, ist mir schon so viel Gutes zuteil geworden, daß auch ich nun von einer wunderbaren Heilung berichten möchte, die wir mit unserem kleinen Sohn erlebten. Ich hoffe aufrichtig, daß andere aus diesem Beweis von Gottes liebevoller Fürsorge soviel Ermutigung und neue Inspiration gewinnen mögen wie wir.
Bei der Geburt unseres Sohnes teilte der Arzt meinem Mann und mir mit, das Kind sei mit verkrüppelten Beinen und Füßen geboren. Er empfahl uns, die Beine und Füße des Kindchens mindestens sechs Monate, möglicherweise ein Jahr lang oder noch länger, in Gipsverbände legen zu lassen, doch er konnte uns nicht gewährleisten, daß das Kind selbst nach so langer Zeit vollständig normal sein würde.
Nachdem wir die Angelegenheit mit einer christlich-wissenschaftlichen Pflegerin besprochen hatten, telephonierten wir einer Ausüberin, die sich bereit erklärte, uns zu helfen. Sie wies auf die völlige Machtlosigkeit der Materie hin und bat uns, in unserem Denken beständig an der absoluten Vollkommenheit des Menschen festzuhalten, der das Gleichnis Gottes, seines Schöpfers, ist.
Sofort erkannten wir die Notwendigkeit, unser Kind von der Bindung an materielle Annahmen zu lösen, und von der Materie wegzusehen — hin auf das göttliche Gemüt. Wir lehnten es ab, eine unharmonische Gestaltung irgendwelcher Art als wirklich anzuerkennen und beteten inständig darum, das Kind als eine geistige Idee zu sehen, welche alles Gute widerspiegelt, das von Gott, der einzigen Ursache, dem einzigen Schöpfer, kommt. Eine Stelle aus „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Mary Baker Eddy gab uns neuen Mut. Sie lautet (S. 62): „Das göttliche Gemüt, das die Knospe und Blüte bildet, wird für den menschlichen Körper sorgen, ebenso wie es die Lilien kleidet; kein Sterblicher aber mische sich in Gottes Regierung dadurch, daß er mit Gesetzen irrender, menschlicher Begriffe dazwischentritt.“
Ein warmes Gefühl von Freude und Frieden überkam uns, als wir aufhörten zu kämpfen und an dem festhielten, was Mrs. Eddy in „Wissenschaft und Gesundheit“ sagt (S. 264): „Geist und seine Gebilde sind die einzigen Wirklichkeiten des Seins.“ Innerhalb von drei Tagen war der irrige Zustand vollständig geheilt, und die Beine und Füße des Kindes waren absolut normal. Wir dankten Gott von ganzem Herzen und waren zutiefst beglückt. Ich kann dankbar sagen, daß sich dieses Kind immer vollkommen frei und harmonisch fortbewegen konnte.
Mein Herz ist erfüllt von Dankbarkeit für all die Segnungen, die das Studium der Christlichen Wissenschaft in unser Heim gebracht hat, und für unser besseres Verständnis von unserem Vater-Mutter Gott. Von Tag zu Tag empfinde ich mehr Dankbarkeit für die Worte und Werke Christi Jesu, denen die wunderbare Offenbarung der Wahrheit folgte, die Mrs. Eddy der ganzen Menschheit gegeben hat. Ich bin auch dankbar für die hingebungsvolle Ausüberin und die treue christlich-wissenschaftliche Pflegerin, die uns so liebevoll und selbstlos beistanden, als wir ihrer Hilfe bedurften. Für Mitgliedschaft in Der Mutterkirche und in einer Zweigkirche, sowie auch für den Klassenunterricht und die jährlichen Schülerversammlungen, danke ich Gott von ganzem Herzen. — Stratford, Connecticut, U.S.A.
Mit tiefempfundener Dankbarkeit für die wundervolle Heilung unsres Sohnes möchte ich das Zeugnis meiner Frau bestätigen. Es war ein Erlebnis, das wir niemals vergessen werden, da wir so viel daraus gelernt haben. Ich bin Gott auch dankbar dafür, daß ich schon sehr bald, nachdem ich begonnen hatte, die Christliche Wissenschaft zu studieren, von der Gewohnheit des Rauchens geheilt wurde, sowie für Mitgliedschaft in Der Mutterkirche und einer Zweigkirche. —
